Fun Facts über mich

Was du (vielleicht) von mir noch nicht wusstest, (sehr wahrscheinlich) nie wissen wolltest und jetzt unbedingt lesen darfst

  1. Mönchengladbach ist meine Geburts- und Heimatstadt, die einzige Stadt mit zwei Hauptbahnhöfen.
  2. Obwohl mein Vater, meine Großeltern und meine Uroma richtig Gladbacher Platt gesprochen haben, kann ich es nur verstehen und leider nicht sprechen. Die Gladbacher Sprachmelodie hört man trotz mehr als 25 Jahre in Hessen manchmal immer noch sehr deutlich – ich sage nur „Schpochtschau“.
  3. Häkeln habe ich von meiner Oma gelernt als ich 5 war. Stricken war mir als Kind und Teenager zu kompliziert.
  4. Meine Eltern ließen sich scheiden als ich etwa 6 Jahre alt war. Das Verhältnis meiner geschiedenen Eltern zu einander und zu den neuen Partnern war/ist super – davon habe ich profitiert – ich bin ein glückliches Scheidungskind.
  5. Übrigens war ich selbst schon vier Jahre verheiratet als meine beiden Eltern im Abstand von einer Woche nacheinander jeweils ihre langjährigen Partner geheiratet haben.
  6. Ich bin im Bahnhofsviertel aufgewachsen mit viel Lärm, viel Verkehr, viele Menschen und ein S€x-Kino nebenan. Aber mit super ÖPNV!
  7. Als Kind habe ich mit meinen benachbarten Freundinnen im asphaltierten Hof des Wohnkomplexes Haus Westland gespielt. Einmal habe ich den Geburtstag meiner Freundin gecrasht, weil ich beim Verstecken spielen am Anschlag so blöd hingefallen bin, dass ich mit der Stirn an die Garagenmauerkante gefallen bin und ins Krankenhaus zum Nähen musste.
  8. Im Bunten Garten konnten wir in schneereichen Wintern auch Schlitten fahren. Leider hat meine hinten sitzende Freundin mal den Schlitten so blöd gelenkt, dass wir gegen einen Baum gedonnert sind. Ergebnis: Grünholzbruch meines rechten Arms.
  9. Mit meiner besten Freundin (die mit dem Schlitten) habe ich stundenlang zum Leidwesen unserer Mütter telefoniert. Wir haben nämlich ca. 10 Minuten Fußweg auseinander gewohnt. Idee meiner Mutter: „Ruf sie kurz an, lauft beide gleichzeitig los und trefft euch in der Mitte.“
  10. Tatsächlich haben wir uns sehr oft bei meiner Freundin getroffen. Sie hatte nämlich ein Klavier und teilt meine Leidenschaft für bestimmte Musikrichtungen und Musicals.
  11. In meiner Kinder- und Jugendzeit habe ich viel gesungen und musiziert. Ich war in zwei Schulchören, habe Sopranflöte und Gitarre gespielt. Klavier oder Harfe wollte ich noch lernen – das war meinen Eltern aber eine Nummer zu groß (im wahrsten Sinne).
  12. Schwimmen war ein weiteres Hobby. Montags als DLRG-Mitglied im Zentralbad bei frischen 24,8°C Wassertemperatur. „Wer friert, schwimmt zu langsam!“ Die Trainer waren nicht besonders einfühlsam.
  13. Meine Schuhgröße (40 mit 12/13 Jahren) hat mir angeblich Vorteile verschafft, wenn man meinen Trainingsgefährtinnen Glauben schenken darf.
  14. Heute habe ich Schuhgröße 43 und ziemliche Sensibelchen-Füße, was den Schuhkauf nicht unbedingt einfach macht. Deshalb hat mein Mann auch mehr Schuhe als ich.
  15. Ganz klassisch habe ich nach meiner Konfirmation einen Tanzkurs gemacht und bei der Sonntagsnachmittags-Disco meinen heutigen Mann kennengelernt – ich habe ihn übrigens angesprochen.
  16. Für einen bestimmten Leistungskurs habe ich das Gymnasium gewechselt. Physik-LK kam nämlich nicht zustande. Ja!!! Als Mädchen Physik und Mathe zu belegen, war noch exotisch.
  17. Zu den gewünschten Fähigkeiten einer Bewerberin um eine kaufmännische Ausbildung gehörten damals Steno und Tastschreiben. Meine Handschrift heute sieht aus wie das Steno von damals. Dafür war der Schreibmaschinenkurs wirklich sehr hilfreich, denn ich kann 10-Finger blind tippen und das schnell. Außerdem bemerke ich einen Fehler schon, bevor ich ihn am Bildschirm sehe.
  18. Während der Sommerferien des vorletzten Schuljahrs habe ich Tastaturen in einer Firma gereinigt. Damit habe ich mir einen Teil des Führerscheins finanziert.
  19. Ich bügele gerne und habe zuhause schon als Teenagerin die komplette Wäsche gebügelt.
  20. Ich kann eine Anzughose mit Umschlag in 30 Minuten kürzen.
  21. Mein erstes eigenes Auto war ein VW Käfer, den mein Mann und ich im Garagenhof meiner Oma von quietschegiftfroschgrün zu rot mit dunkelgrün umlackiert haben.
  22. Meine Ausbildung habe ich zur Sozialversicherungsfachangestellten Fachrichtung Krankenversicherung absolviert – das passt nie in irgendwelche Formularfelder.
  23. Ich war die einzige verheiratete Azubi in meinem Jahrgang.
  24. Bei den Hochzeitsvorbereitungen haben wir vergessen, den Brautstrauß zu bestellen, das haben wir eine Stunde vor dem Standesamtstermin nachgeholt. Es wurde ein wunderschöner Strauß!
  25. Der Schwangerschaftstest beim Gynäkologen fand am selben Tag statt wie das Vorstellungsgespräch meines Mannes. Beides positiv! Deshalb ist unsere Tochter ein echtes Frankfurter Mädsche.
  26. Später sind wir auf den Hund gekommen. Erst Bolle, ein Mix aus Fuerteventura. Jetzt wohnt Toby bei uns, ein charmanter Dackelmix aus Andalusien, der vorher Tedy hieß, aber wegen Namensähnlichkeit zu einem Kläffköter unbedingt umbenannt werden musste.
  27. Ich liebe Hunde – also meine Hunde. Mit fremden Hunden kann ich nichts anfangen, schon gar nichts mit „Mode-Rassen“.
  28. Mein Hund wufft über sein neues Leben bei uns auf seiner eigenen Facebook-Seite.
  29. Ähnlich wie bei fremderleuts Hunden kann ich mit fremden Babys nichts anfangen. Bei meiner Enkelin ist das natürlich anders.
  30. Einzelne Bäume mag ich sehr gerne, vor allem meinen Kraftbaum, eine riesige, alte Eiche. Dagegen mag ich zu viele zusammenstehende Bäume – also Wald – überhaupt nicht.
  1. Wenn auf einem leeren Spielplatz eine Brett- oder Reifen-Schaukel ist, gehe ich schaukeln. Jetzt habe ich eine eigene Schaukel im Garten – okay, eigentlich ist die für meine Enkelin, aber pssst, verrate mich nicht.
  2. Mein jetziges Auto heißt Fiete und ist orange. Das davor hieß Garfield und war auch orange. Grau, schwarz oder silbern kann ja jeder.
  3. Ich besitze zwei Thermomixe, von denen einer bei meiner Tochter steht. Meiner heißt Jupp. Und ja! Ich kann trotzdem kochen. Ich mache es manchmal nur nicht soooo gerne, dann liebe ich das Gerät umso mehr.
  4. Ich koche und esse gerne Eintöpfe und Pfannengerichte. Und Spaghetti Bolognese geht auch immer – entweder mit viel Vorlaufzeit aus dem Slowcooker oder meine Turbo-Version.
  5. Lakritz gehört zu meinen Lieblingssüßigkeiten (nicht sooo süß, aber auch nicht sooo salzig, gerne auch mit Salmiak).
  6. Kaffee trinke ich relativ wenig, wenn dann aber gerne stark und kräftig.
  7. Noch lieber als Mineralwasser mit wenig bis gar keinem Geblubber trinke ich lauwarmen Kräutertee – vor allem FAK.
  8. Ich kann auch ohne Alkohol zu trinken das Gefühl eines Schwipps‘ haben
  9. Ich bin sehr gerne allein. Ich liebe Stille. Ich frage mich auch selbst um Rat, eine kompetente Ansprechpartnerin ist sooo wichtig.
  10. Bevor ich telefoniere, lote ich aus, ob es nicht per Mail oder Chat zu klären geht.
  11. Technische Gadgets müssen schnörkellos funktionieren – dann liebe ich diese Dinger wie Türöffner, Fensterschließer oder sonstige Smart-Home-Geräte.
  12. Ich kaufe im Laden oft etwas, wonach ich dort tierische Gelüste habe, um es zuhause im (Kühl-)Schrank zu vergessen und irgendwann entsorgen zu müssen, wenn es nicht zufällig von meinem Mann gefunden wird.
  13. Mein Lieblingsfilm ist „Is‘ was, Doc?“ eine Screwball-Komödie aus den 1970ern mit Barbra Streisand und Ryan O’Neal.
  14. Ich bin bei einem Kultfilm im Kino eingeschlafen – Clockwork Orange – fand ich furchtbar langweilig.
  15. In meiner kunterbunten Playlist findet sich Musik u.a. von Barbra Streisand, den Bee Gees, Evanescence, Beyond The Black, Hildegard Knef, Zaz, SEOM, ABBA, Disturbed, Reinhard Mey, Udo Jürgens und neuerdings auch wieder von Detlev Jöcker.
  16. Ich vergesse leider vieles, schnell und das auch noch oft. Im Alltag helfen mir dann Zettel, Diktierfunktion und Notiz-App. Ich habe sogar mehrere WhatsApp Gruppen mit mir selbst allein zu verschiedene Themen. Und gelegentlich schreibe ich mir sogar Mails und wundere mich, wer mir schreibt.
  17. Ich lache sehr gerne und sehr viel. Im Abi-Heft stand das ja auch schon, dass ich mit meinem auffallenden Lachorgan manche Situation aufgeheitert habe. Durch meine eigene Schusseligkeit habe ich auch immer wieder viele Anlässe über mich selbst zu lachen.
  18. Shoppen finde ich übrigens furchtbar, also bummeln, dieses zielloses Umherlaufen durch diverse Läden. Ich bin bekennende Online-Shopperin.
  19. Da ich etwa fünf Zentimeter zu klein bin für mein Gewicht (mittlerweile nur noch), greife ich bei Klamotten immer noch gerne auf „Große Größen“ zurück. Meine Oberteile müssen bequem sein und haben meistens dunkle Farben. Meine Outdoorjacken sind komischerweise überwiegend sehr hell.
  20. Gepflegte Fingernägel sind für mich absolut wichtig. Gerne auch lackiert, deshalb besitze ich über 100 Nagellacke (von einer einzigen Marke). Und dass, obwohl ich mit Gel verstärkte Fingernägel habe und die Lacke eigentlich überflüssig sind.
  21. Ohne Uhr fühle ich mich nackt. Ein Armband o.ä. würde es auch tun, denn ich schaue so gut wie nie wegen der Uhrzeit aufs Handgelenk.
  22. Früher war ich Meisterin im Besteck-Dezimieren. Joghurt gegessen und dann den Becher inklusive Löffelchen in die Tonne schmeißen.
  23. Als Kind mochte ich keine Pizza, aber Flönz.

Zum Abschluss gibt es noch eins meiner Lieblingsfotos von mir.

Man, war ich mal jung – das ist auch schon seeeehr lange her – so ca. 36 Jahre – ich mit zarten 15. So hat mich mein Mann übrigens kennengelernt, das war nämlich im selben Jahr.

Das waren also mal 53 Fun Facts über mich – mehr oder weniger lustig, kurios, verrückt, normal, wissenswert, unnütz, vielleicht ohne erkennbaren Bezug zu irgendwelchen ‚ernsten‘ Themen. Einige TeilnehmerInnen der #rapidblogflow-Challenge taten sich schwer, einfach mal etwas Spaßiges über sich zu schreiben, mal etwas persönlicher zu werden. Man muss ja nicht die geheimsten, intimsten Dinge ausplaudern.
Einfach mal über sich nachdenken: wer bin ich, was zeichnet mich aus, was daran ist lustig oder kurios. Denn manchmal darf man sich ein bisschen leichter, lockerer und persönlicher zeigen, nicht so steif, businessmäßig, kalkuliert und zugeknöpft. Das Leben ist ernst genug – zeig deine Persönlichkeit. Ich finde es auf jeden Fall schön, wenn ich auch mal etwas außerhalb von Business-Angeboten lesen darf.

Es sollte einfach mal nur Spaß machen und der Unterhaltung dienen.

Ich hatte jedenfalls viel Freude beim Schreiben und du hoffentlich auch beim Lesen (und beim Schreiben deiner Fun Facts).

Ein paar habe ich mir noch aufgehoben, denn ich werde demnächst auch mal separate Artikel zu einzelnen Fun Facts schreiben. Manche sind durchaus erklärenswert und nicht mit ein/zwei Sätzen abgehandelt.

Also bis demnächst,

12 von 12 im September

Die gemeinsame Blogger-Aktion steht heute an – danke an Caro fürs Sammeln – und an alle Teilnehmenden. Ich finde es immer sehr nett, mal auf anderen Seiten rumzuschmökern (auch wenn ich nicht oft kommentiere)

So, jetzt geht es aber endlich los mit meinen 12 Fotos vom heutigen 12. September 2022.

Spinne am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen – Natur-Mandala
Ich lieb’s
Meinen Dackel-Mix Toby lieb ich auch – wehende Öhrchen und ohne Leine – YEAH
Übrigens liebe ich nicht nur Natur-Mandalas – ich lieb auch meine gehäkelten – und die, die meine liebe Nachbarin von mir bekommen hat und auch liebt. Ich freue mich sehr, dass ich die immer sehen kann
Apropos häkeln – heute ist Internationaler Tag des Häkelns
Wusste ich bis heute auch noch nicht
Meine neue Sitz-Ausrichtung – irgendwie war die andere Seite nicht so meins, vielleicht weil ich direkt in der Tür gesessen habe und nicht aus dem Fenster schauen konnte. Jetzt schaue ich ins Grüne und auf die Mandalas. Aufräumen muss ich noch, zumindest ist schon mal das Geraffel umgestellt
Das ist jetzt die andere Seite meines Zimmers, da wird sich auch noch ein bisschen was verändern (Kleiderständer weg, Bild hinterm TV weg usw…). Und dann habe ich ein Wohlfühl-Arbeitszimmer
Alle drei Wochen habe ich montags Waschtag – heute eben…
Eine neue Lektüre ist heute eingezogen – bin sehr gespannt auf die Neuauflage von Melanie Pignitter aka Honigperlen
Früher als Mama schon Papprollen gesammelt, jetzt als Oma wieder – das werden umwickelte Rollenstreifen zusammengeklebt zu Blumen
Aber erst wollte ich ein bisschen Zeug für einen herbstlichen Türkranz verarbeiten, hatte ich extra noch gekauft…
…um dann festzustellen, dass der Kranzrohling zu klein ist – oder die Schleifen zu groß oder wie auch immer – so lieb ich’s
Heute nicht in Benutzung – ich habe schon ausgetüftelt, wie ich die Babyschaukel schnell abkriege, damit ich die Oma-Schaukel dran bekomme – jetzt muss ich mir nur noch einen Schaukelsitz besorgen – ich liebe es zu schaukeln

Sooo, das waren sie also – meine 12 von 12 im September. Bist du auch dabei?

Haben dir meine Bilder gefallen? Dann freue ich mich sehr über einen kleinen Kommentar.

Wenn du Lust auf mehr von mir hast, schau gerne wieder vorbei. Ab Oktober wird es auf jeden Fall regelmäßige Blogartikel geben, vor allem endlich über mein Thema und meine Ausrichtung als Glückspraktikerin.

Übrigens: Nächste Woche startet bei Judith aka Sympatexter der Rapid Blog Flow, da bin ich angemeldet und schon sehr gespannt, was wir da lernen und bloggen werden. Kostet nix, nur deine Zeit, wenn du Lust hast, mitzumachen, melde dich doch noch an. Der Input und die Energie von Judith ist immer unbeschreiblich.

Nicht neu – und noch nicht komplett

Also da bin ich nun wieder… als Daniela Schillmöller – Glückspraktikerin 🍀

Und ich freue mich so über meine wiedergefundene Leichtigkeit, Klarheit und einen kleinen Flow inmitten meiner Erschöpfung.

Meine früheren Posts hier auf dem WP-Blog hatte ich zwar gespeichert und exportiert, weil ich diese ja in meinem Blogspot-Blog integriert hatte. Allerdings sind die Fotos futsch, wahrscheinlich weil ich meine Seite mit allen Daten gelöscht hatte und somit die Fotos aus der Datenbank verschwunden sind.

Also, die Texte sind noch da und nach und nach werde ich die Bilder wieder ergänzen.

Und nun freue ich mich ein bisschen weiter.
Allerdings bin ich durch das Administrative jetzt etwas platt – das ist halt nun mal so, wenn man ein Erschöpfungssyndrom hat. Domain, WP wieder von ionos aktivieren lassen und die ganze technische Seite mit Domain verbinden, Accounts einrichten und und und, wo ich doch nur so ein Halbwissen habe usw… das ist für mich echt anstrengend, auch wenn es nur zwei Stündchen waren.

Wie gesagt, freuen tue ich mich auf jeden Fall wie ein Keks und heute Abend werde ich noch ein bisschen über meine Pläne und Themen erzählen.

Das grobe Thema ist natürlich Glück 🍀 und vieles, vieles mehr

Bis ganz bald

12 von 12 im August

So, da wären sie nun, meine 12 von 12 im August.

Da wir an den Wochenenden meistens zu unserem Dauercampingstellplatz fahren, ist die Fotoauswahl heute sehr campinglastig 😂

Danke an Caro von draußennurkännchen für dieses Bloggerformat.

Taschen Taschen Taschen…
Kartoffelsalat in Vorbereitung
Tageskarte
Ich will auch mit, vergesst mich nicht
Taschen sind angekommen, wir auch 😊
Kaffeezeit
Rast bei der Gassirunde
Sonst ein Bach, der den See speist. Da nix kommt, auch nicht von oben, ist der See wegen Algenbefall gesperrt.
Das ging mir so durch den Kopf als ich mir Kommentare in einem Forum durchgelesen habe 🙃
Und nun werde ich den Kartoffelsalat verschnabulieren und das Wochenende genießen.
Machst du auch 12 von 12? Dann zeig mal!
PS : sorry wenn die Bilder nicht so schön ausgerichtet sind. Am Handy zu bloggen ist nicht so komfortabel 🙈

Freitags-Füller

Heute gibt es zwei Bloggeraktionen 🥰

Während ich mich gerade vor dem Packen für den Campingplatz drücke, fange ich mal mit dem Freitags-Füller an.

 

Danke an Barbara für ihren 690. und meinen 2. (auf dem neuen Blog).

 1. Es wird wieder heiß und sonnig.

2. Nicht zu heiß und angenehm kühle Nächte sind für mich das Beste vom Sommer.

3.  In den Nachrichten sollten mehr positive News kommen, negativer Mist ist nur leider „attraktiver“.

4. Wolle horte ich gerne.

5. Es ist bei weitem viel leichter als angenommen.

6. Eigenmarken stehen Marken in nichts nach, sie sind qualitativ genau so gut (nur günstiger)

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Kartoffelsalat mit Würstchen, morgen habe ich geplant, ganz viel Spaß mit meiner Enkelin zu haben und Sonntag möchte ich ein bisschen stricken!

So, jetzt muss ich dann doch mal packen. Und nachher gibt’s noch die 12 von 12 – heute in der Camping-Ausgabe 😊

Freitags-Füller – der erste auf diesem Blog

So, heute ist ein kleiner Durchbruch-Tag für mich. Denn ab heute fühle ich mich noch freier, in dem was ich tue.

Ich habe soeben meine sämtlichen Verträge bezüglich Domain und Webseite gekündigt.

Ab sofort gibt es nur noch diese Blogspot-Seite. Das reicht mir absolut aus für gelegentliches (oder auch regelmäßiges) Bloggen. Ich brauch dafür keine .de-Domain oder so – außerdem hat die Weiterleitung hierher überhaupt nicht funktioniert. 

Und dann immer diese Stimme im Hinterkopf: „Wenn das eine businesslike Blog/Webseite ist, darfst du dann bei Blogger-Aktionen mitmachen, die überhaupt nichts mit deinem Thema zu tun haben?“ Natürlich – das weiß ich jetzt!!! Die Stimme hält jetzt die Klappe dazu und deshalb geht es jetzt (wieder) los mit dem

1. Wenigstens freut sich  der Hund über die lange Runde im Wald.

2. Wir fahren heute zum Campingplatzweil wir es können.

3. Auch wenn es schwer ist, Nichts-Tun, Niksen oder Extrem-Chillen muss auch mal sein.

4. Vor ein paar Tagen habe ich das letzte Eis gegessen, es war köstliches Vanilleeis im selbstgemachten Eiskaffee.

5. Pizza mit Thunfisch und Zwiebeln oder Ananas und Schinken.

6. In meinem Fiesta wird es heute auf der Fahrt zum Campingplatz mit zwei Erwachsenen. Hund und Zeug sehr eng.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein alkoholfreies Radler vor dem Vorzelt , morgen habe ich geplant, in aller Ruhe zu häkeln und Sonntag möchte ich in einem Philosophie-Buch lesen!

Danke an Barbara, die auf ihrer Internetseite schon viele, viele Freitags-Füller präsentiert hat. Ich habe ja auch schon vor über 10 Jahren regelmäßig den Freitags-Füller verbloggt und nun ist es wieder soweit.

Habt alle ein schönes Wochenende 

12 (nein 13) von 12 im Juli

Heute nehme ich euch mit durch meinem Vormittag als EM-Rentnerin *lach und eine kleine Zugabe vom Nachmittag

Brille putzen – sonst gibt’s keinen Durchblick
Wicktiger Hinweis und wer zum Henker macht für vor dem Aufstehen Termine???
Um 6:20 Uhr ist es noch schön kühl
Frauchen, wieso bist du so früh fertig? Können wir dann schon los?
„Muss“ für den Waldweg…
…den nehme ich heute nicht und freue mich über Feldwegblümchen
kleine Pflichtaufgabe
Einkauf – mit Spielzeugkram fürs Enkelchen
Lymphdrainage für die Katz‘ – sonst würde der Ring runterflutschen
Hä? Was kann das denn sein?
Ach so – die Zahlen der Rentenanpassung
Nerviges Gerät, ständig leere Akkus – nu fliegt’s weg
Foto von Hund und Enkelbaby als Zugabe

Bügeln, meditieren und positive Psychologie

Hast du schon mal überlegt, wie Bügelwäsche (oder natürlich jede andere Pflichtaufgabe) dein Belohnungssystem aktiviert und warum es für manche „schönen“ Aufgaben erst deine Erlaubnis braucht?

Mal Hand aufs Herz. Bügelst du gerne? Oder machst du es widerwillig, weil es ja gemacht werden muss? Oder kannst du dir den Luxus leisten, bügeln zu lassen?
Ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion starten, wer bügeln sollte – also im Bezug auf Rollenverteilung etc.

Dampfbügelstation in meinem Keller

Worauf ich mit diesem Artikel hinaus möchte, ist die Wirkung von erledigten Aufgaben im Gegensatz zu Prokrastinieren auf seinen Hormonspiegel.

Wenn du also selbst bügeln musst, wie organisierst du diese Tätigkeit?
Bist du Team „voller Korb, heute nur was ich morgen anziehe“ oder Team „zeitnah nach der Wäsche und alles auf einmal“? Oder lässt du dich gar von dem vollen Wäschekorb, der mitten im Wohnzimmer steht, ständig geradezu anschreien?

Symbolbild Wäscheberg

Ich bin eigentlich im zweiten Team, allerdings verschiebe ich auch schon mal auf den nächsten Waschtag, um mich dann zu ärgern, dass es doch wieder viel ist. Wobei „viel“ auch relativ ist bei zwei Personen und bügelleichten Hemden und Oberteilen, die nur mal einen Dampfstoß benötigen. Mir ist das manchmal auch mit fünf Teilen zu viel – du weißt schon, meine Fatigue.
Zurück zum eigenen Belohnungssystem und Hormonspiegel.
Als ich letztens gebügelt habe, fiel mir wieder einmal auf, dass ich gerne bügele und es wie Meditation für mich ist. Quasi eine bewegte Meditationsform, die noch dazu ein sichtbares Ergebnis erzeugt.
Dabei kamen mir viele Gedanken und auch die Idee, mal einen Artikel darüber zu schreiben. Den liest du jetzt gerade.

Kennst du das eigentlich auch, dass du dir schöne Sachen erst erlaubst, wenn du die längst überfällige Pflicht erledigt hast? Also bei mir ist das tatsächlich oft so. Im Hinterkopf schwirrt immer das Bild des z.B. seit Wochen vollen Wäschekorbs und ich verbiete mir solange angenehme Tätigkeiten wie Hobbys o.ä. bis die Aufgaben erledigt sind 

Und was ist dann? Dann habe ich weder etwas geschafft noch mir etwas gegönnt. Dann wächst der Ärger darüber, dass ich schon so lange verschoben habe und so weiter… Bescheuerte Spirale, du weißt schon. Übrigens erlaube ich mir erst ein neues Handarbeitsprojekt anzufangen, wenn das vorige fertig ist – das ist genauso bescheuert. Denn dadurch mache ich mir Druck, die Laune sinkt und die Motivation wird dadurch definitiv nicht größer. Ich sollte mal über eine Strategieänderung nachdenken. Darüber sinniere ich demnächst mal gründlicher nach und werde vielleicht auch etwas dazu schreiben.

Manche tauschen einfach Pflicht gegen Kür und machen nur schöne Dinge, regen sich dann über die unerledigten Aufgaben auf und sind ggf. unzufrieden, obwohl sie ja ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgegangen sind. Auch nicht die ideale Lösung.
Und wieder andere bügeln gar nicht – ja, geht auch, wenn man gerne zerknittert rumläuft und nicht unbedingt bei einer Bank oder so beschäftigt ist.

Also das käme bei uns nicht in Frage. Ich bügle zumindest keine Unterwäsche, Küchenhandtücher oder Bettwäsche, nur die Oberteile habe ich gerne glatt.
Also habe ich als ToDo-Listen-Nutzerin mir einen festen Terminen für Pflichtaufgaben geschaffen. Ich bügele alle drei Wochen mittwochs bzw. freitags, je nachdem wann mein planmäßiger Waschtag war (circa alle 10 Tage darf meine Bügelstation also ran). Und meistens ist der Wäschekorb danach wirklich auch leer.

leerer Bügelwäschekorb in meinem Keller

Ich möchte hier nichts über den Sinn oder Unsinn von ToDo-Listen erörtern. Jeder muss selbst wissen, ob und in welchem Umfang solche Listen gut für einen sind, ob man vielleicht auch seine Ich-Zeit oder Zeiten für Hobbys darin aufnimmt.
In einem anderen Blogartikel habe ich schon mal etwas über Pläne aus meiner Sicht und mit Blick auf meine Fatigue geschrieben.

Meistens funktioniert meine ToDo-Liste auch. Aber eben nur, weil ich sonst nicht viel zu erledigen habe an diesen Tagen, weil ich mir den Tag genau dafür frei gehalten habe – bzw. die Zeit großzügig und auch Pausen einplane.
Und als luxuriöse Zugabe kann ich immer noch entscheiden, doch nicht zu bügeln  (und dann geht es eben mit der Prokrastinationsschleife weiter).

So, also schauen wir mal weiter und nehmen an, dass ich gebügelt habe. Damit kreiere ich mir persönlich nun zum einen meine Erlaubnis für meine Lieblingsbeschäftigung. In meinem persönlichen Fall wären es z.B. Handarbeiten.
Wenn es nun meine Fatigue zulässt „darf“ ich jetzt bis zum nächsten vollen Wäschekorb handarbeiten, Spaß haben usw.
Zum anderen freue ich mich darüber, diese Aufgabe erledigt zu haben, es geschafft zu haben und ein Häkchen in meiner ToDo-App setzen zu können. Ich bin zufrieden damit und mit mir. Das kann manchmal so einfach sein.

Erledigte Aufgaben erhöhen den Dopamin-Spiegel und du spürst ein wohliges Gefühl. Eine Art Belohnung. Ohne jetzt genau wissenschaftlich auf die ganzen Wirkungen von Dopamin einzugehen, nur kurz:

Dopamin dient im Gehirn der Kommunikation der Nervenzellen untereinander, ist also ein Nervenbotenstoff (Neurotransmitter). In bestimmten „Schaltkreisen“ vermittelt er dabei positive Gefühlserlebnisse („Belohnungseffekt“), weswegen er – so wie auch Serotonin – als Glückshormon gilt. Im Vergleich zu Serotonin bewirkt Dopamin aber eher eine längerfristige Motivationssteigerung und Antriebsförderung. Quelle: Netdoktor.de

Somit hat das erledigen der Bügelwäsche eigentlich nur Vorteile. Erledigung, Glückshormone und Belohnung (die du dir natürlich auch in deiner bevorzugten Form selbst gönnen darfst, wenn der Anblick des leeren Wäschekorbs nicht Belohnung genug ist).
Ich liebe es, während ich bügelmeditiere und wenn ich anschließend fertig bin und die schön aufgereihten Bügel auf dem Wäscheständer sehe.

fertige Bügelwäsche aufgebügelt

Einen Pluspunkt habe ich übrigens noch vergessen: wenn man die Möglichkeit hat, in einem separaten Raum zu bügeln – egal ob Keller, Schlafzimmer, Waschküche etc. – dann hat man sogar noch ein kleines bisschen Zeit für sich, kann die Musik aufdrehen, in sich gehen, Glotze dabei schauen – was auch immer, vielleicht mal ohne PartnerIn, Kinder, Schwiegereltern in Hörweite. Sorry, der Punkt ist nicht wirklich 100% ernstgemeint – aber kann…

Also los, Bügeleisen an, Bügelbrett aufstellen und loslegen.

Jetzt muss bei mir nur noch das Hemden-Taxi kommen. Das übernimmt mein Schatz auf Zuruf, an den ich ihn auch nicht alle 6 Monate erinnern muss.
Das ist natürlich Spaß, ein Witz gewesen. Noch bevor der Artikel veröffentlicht ist, sind die gebügelten Oberteile schon in den Schränken verstaut.

Ich hoffe, der Artikel hat dir gefallen. Wie immer ein Mix aus Persönlichem, (nicht ganz ernst gemeinten) Tipps, Hintergrundinfos und Links.

Wenn du mir einen Kommentar hinterlassen magst, freut sich übrigens mein Glückshormonspiegel auch sehr.

Warum ich mich von meiner mal gedachten Zielgruppe verabschiede

Oder: passt überhaupt mein Thema noch`?

In meinem letzten Blogartikel habe ich erzählt, warum ich keine gute Coachin wäre.
Was hat denn jetzt auch noch meine Zielgruppe damit zu tun?

Tja nun, als Zielgruppe hatte ich ja gedacht, dass ich natürlich als Fatigue-Betroffene Fatigue-Betroffene coachen, beraten, trainieren würde. Idealerweise auch Brustkrebs-Patientinnen und bei Bedarf, auf Wunsch natürlich auch andere Krebserkrankte, die an tumorassoziierter Fatigue leiden.

Warum ist das denn jetzt nicht mehr meine passende Zielgruppe?

Ganz einfach! Ich möchte mich nicht mehr ständig mit den Themen beschäftigen. Ich möchte mich nicht mehr als Brustkrebs-Patientin sehen. Ich möchte auch das Thema Fatigue endlich hinter mir lassen. Ich will das nun mal loslassen!
Das heißt natürlich nicht, dass ich meine Fatigue los geworden bin. Im Gegenteil, meine Fatigue bleibt. Das merke ich täglich. Sie ist eine chronische Langzeitfolge nach den Behandlungen meiner Brustkrebserkrankung.
Nur habe ich irgendwie das Gefühl, dass die Fatigue präsenter ist, wenn ich ihr mehr Aufmerksamkeit schenke.

Ich sage auch bewusst nicht, dass ich an der krebsbedingten Erschöpfung leide. Sie ist halt da, begleitet mich. Im Laufe der Jahre habe ich mich damit arrangieren müssen. Ich habe die Fatigue als Begleitung akzeptiert. Mehr möchte ich nun damit nicht mehr zutun haben. Es reicht mir! Ich bin weder die Brustkrebserkrankung noch die Fatigue – ich bin ICH!

Wieso denke ich so? Ganz einfach! Immer wenn ich mich intensiv mit dem Wesen der Fatigue, den Ursachen und den möglichen Behandlungsmethoden beschäftige, bemerke ich, dass meine eigene Fatigue stark ausgeprägt ist und wie ich mich innerlich dagegen sträube und in Widerstand gehe.
Aus der Achtsamkeitspraxis kennst du vielleicht die „Rechnung“ Schmerz x Widerstand = Leid.

Und Leid ist so gar nicht meins. Genauso wie Jammern. Ich mag weder leiden noch jammern. Allerdings ist es an manchen Stellen durchaus angebracht, mal etwas zu jammern – aber das ist ein Thema für sich. Deshalb muss ich eben für mich etwas ändern. Da kommt dann auch die lösungsorientierte Optimistin wieder zum Einsatz.
Wenn etwas nicht passt, darf sich etwas ändern. Dafür suche ich meine Lösungen.
Für dieses Thema habe ich nun meine Lösung gefunden.

Ab sofort werde ich den Hauptfokus nicht mehr auf Brustkrebs und Fatigue legen. Klar, ich lebe mit beidem, werde das jetzt nur noch bei Lust und Laune bzw. bei passenden Themen einfließen lassen.
Und deshalb ist meine ursprüngliche Zielgruppe passé.
In Zukunft werde ich auch weiterhin gerne über meine Brustkrebs-Erkrankung und die Behandlungen sprechen, wenn es gefragt ist. Schließlich ist das ein wichtiges Thema, was vor allem von Betroffenen verbreitet werden darf.
Da es mir nur nicht gut damit geht, wenn ich anfangen will, eine Art Programm oder so auszuarbeiten, lasse ich DAS eben bleiben.
Genauso wichtig ist das Thema Fatigue und dass es in den Köpfen von Betroffenen und Ärzten präsenter ist – nicht so wie vor 6 Jahren noch, als mir der Psychiater sagte, das gäbe es überhaupt nicht.

Wie gesagt, es bleiben meine Themen, nur nicht mehr auf „professioneller“ Ebene.
Dafür reicht auch meine Energie nicht aus.
Ich zerdenke mir den Kopf wie ich etwas entwickeln könnte, was nützlich für meine Zielgruppe ist. Ich recherchiere, tippsel, lese… Und dabei vergesse ich mich. Wenn mir dies bewusst wird, merke ich wie platt und k.o. ich bin und dann baut sich mein Widerstand auf. Es ist für ein funktionierendes Stopp dann schon zu spät, der Kopf wird Matsch, der Brainfog greift um sich, der ganze Körper ist erschöpft. Und dazu habe ich einfach keine Lust.
Das war es ja auch in meinem Halbtags-Bürojob, weshalb ich mittwochs spätestens k.o. war und bei weiterer Nichtbeachtung arbeitsunfähig ausgefallen bin. Das hat ja letztendlich zur vollen Erwerbsminderung geführt.
Ich kann einfach nicht mehr so wie ich das will – möchte – mir vorgenommen hatte – ich es mir ausgemalt hatte.
Und weil mich das alles zusätzlich belastet, ziehe ich endgültig einen Schlussstrich unter das Kapitel „Coaching für Fatigue-Betroffene“.

Ich bin ab sofort nur noch für mich da, also hauptsächlich – denn mein Schatz und meine Lieben sind ja auch noch da. Die kennen mich ganz gut und wissen, wenn ich erschöpft bin, dann falle ich halt aus und ziehe mich mal zurück. So wie ich gestern den Besuch meiner zuckersüßen Enkelin abgesagt habe, weil ich von dem Nachmittag des Vortags mit der Kleinen inkl. meiner Tochter und Schwiegersohn noch so platt war und es mir nicht gut ging. Das war nicht so einfach, weil die kleine Maus natürlich echt niedlich ist. Nur würde es mir wahrscheinlich anschließend noch schlechter gehen, so dass ich dann in dieser Spirale hängen bleibe.

Nein-Sagen in solchen Fällen musste ich auch erstmal üben. Meine Familie macht es mir dabei leicht und hat vollstes Verständnis. Daher an dieser Stelle auch ein dickes Dankeschön.
Kleine Notiz am Rand: ich habe heute bei Alexandra Cordes-Guth an einem Schreibmagie-Workshop teilgenommen. Und selbst da drehte es ich irgendwie um das Loslassen der Themen Brustkrebs und Fatigue. Ich verrate hier mal meine Essenz:
„Fang an, tu’s! Du bist für dein Er-Leben verantwortlich! Nicht nur Überleben ist wichtig! Kreiere deine Erlebnisse! Los! Jetzt! Du darfst das!“
Ich möchte meine Erkrankungen als Nebensache in meinem Leben sehen und alles er-leben was ich mir träume, wünsche – als Scannerpersönlichkeit werden das viele Erlebnisse. Und eben mit meiner Fatigue brauche ich für alles etwas länger und es erfordert Fokus. Und den setze ich nun auf meine Erlebnisse.

Habe bzw. brauche ich denn jetzt überhaupt noch eine Zielgruppe?

Ich formuliere es mal so: da ich niemanden coachen, beraten, trainieren will, keine Kurse anbieten werde und (noch) kein neues Hauptthema benennen möchte, habe ich alle und keinen als Zielgruppe. Ich brauche auch keine Nische mit „der“ Zielgruppe mehr.

Vielleicht möchtest du mir weiterhin folgen, egal zu welchem Personenkreis du gehörst. Ich mag ja auch diese Festlegung und Spezialisierung gar nicht wirklich.
Ich mag Persönlichkeiten, Individuen, Menschen, Köpfe, Charaktere.

Jede/r ist einzigartig. Deshalb gibt es auch niemals DIE ultimative, universelle Lösung für alle und jeden. So denke ich nämlich und das war ja auch ein Grund, warum ich keine gute Coachin wäre.

Was könnte denn demnächst hier Thema sein? Ja das habe ich mich auch gefragt.
In einem anderen Blogartikel habe ich umfangreich geschildert, wie ich wurde, was ich bin: Freundin von Glück, Fröhlichkeit und Dankbarkeit!
Das sind schöne Themen. Über die möchte ich gerne mehr erzählen. Dazu gehören auch Dinge wie Positive Psychologie, Scannerpersönlichkeit, Stressreduktion, Achtsamkeit, Meditation, Lachyoga, Neurographik etc….und natürlich fließt auch gelegentlich, ganz peripher mein Umgang mit meiner Fatigue darin ein.

Wenn du Lust hast, mehr über diese Themen von mir zu lesen, dann lade ich dich herzlich ein, meinem Blog hier und/oder meiner Instagram-Seite zu folgen.

Lass uns gerne auch vernetzen – in Social Media geht das so schön einfach. Und einfach ist gut.

Coach – nein, das bin ich nicht!

…und werde ich auch nicht!

In der letzten Zeit geht mir ständig dieser Gedanke durch den Kopf.
„Coaching, Beratung, Training – whatever wolltest du anbieten! Warum machst du das nicht endlich? Es ist doch drietegal, ob du erwerbsgemindert berentet bist. Du musst ja kein 5K-Business daraus machen.“

Hummelchen weiß was sie will

Beim Nachdenken und -fühlen, bei Tarot-Legungen sowie bei einer Neurographik-Stunde hat sich eine Erkenntnis gefestigt bzw. bestätigt. Ich weiß zwar nicht genau WAS ich will, dafür ist mir klar geworden, was ich NICHT will.

Vielleicht hast du dich auch schon mal gefragt, warum ich immer nur von mir erzähle und nicht endlich – wie schon mal erwähnt – coachingmäßig Tipps gebe und dir Lösungen anbiete? Der Grund ist simpel – ich kann es nicht.

Okay, als Expertin für Fatigue mit eigener Erfahrung könnte ich ja auch Training für Fatigue-Betroffene anbieten. Auch das kann ich nicht. Denn es raubt mir meine begrenzte Energie, ständig nachzudenken, zu recherchieren, Texte zu schreiben und mich auf die Probleme anderer einzulassen. Also egal wie man es nennen mag, Coaching, Beratung, Training, Mentoring oder oder oder…es passt nicht mehr in mein Leben.

Als Fatigue-Betroffene hatte ich mir vor längerer Zeit mal gedacht, dass ich alles über Fatigue lerne und an andere Betroffene weitergebe. Dass ich eine Fatigue-Coachin werde und das Selbst-Management der Erkrankung mit Achtsamkeitstraining, Meditation, Progressive Muskelentspannung und Lachyoga anreichern könnte.
Als lösungsorientierte Optimistin wollte ich diesen Weg gehen – „gib doch deine Erfahrungen weiter, zeig anderen Menschen deine Wege“. Ich hatte überlegt, eine Ausbildung zur psychoonkologischen Beraterin zu machen. Im Prinzip hatte sich der Plan schon zerschlagen als das Ausbildungsinstitut diese Ausbildung nicht mehr anbot.
Und jetzt – bääm – kam der Aha-Moment. Genau das alles will ich so nicht mehr. Um mich mit einer Coaching-Ausbildung zu befassen oder selbst tiefer in die Materie mit noch mehr Ansätzen, Fakten und Unterthemen einzutauchen, fehlt mir die Kraft, die Konzentration, die Energie, die Ausdauer – ich hab ja Fatigue.

Und weißt du, warum ich eine schlechte Coachin wäre?

Ich mag dieses Fragen stellen nicht. Ich beantworte gerne, ich erzähl gerne und ich trage auch gerne vor – schon in der Schule habe ich tatsächlich gerne Referate gehalten. Das war immer ein genau abgegrenztes Themengebiet und da kannte ich mich aus. Was ich überhaupt nicht leiden konnte und immer noch nicht kann, sind Fragerunden darüber hinaus. Auch wenn diese Angst vor dem möglichen Nicht-Wissen der Antwort meistens völlig unbegründet ist, mag ich das trotzdem nicht.
Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich als Coach ungeeignet bin. Ich kann mich hineinfühlen, Sachen gefragt zu werden, auf die man keine Antwort weiß. Oder bei denen man selbst glaubt, keine Antwort zu wissen.
Wenn ein Coachee vor mir sitzt, würde ich mich als Coach wahrscheinlich sehr unwohl fühlen, Fragen zu stellen und gelegentlich in ein ratloses Gesicht zu schauen.
Lustigerweise genieße ich meine Psychotherapie (also meistens). Meine Therapeutin stellt genau die richtigen Fragen, bis jetzt habe ich immer meine Antwort gefunden – spätestens auf der Heimfahrt.

Manchmal sieht man Licht nur durch die Hindernisse

Auch wenn ich das Handwerkszeug, die Fragetechnik in einer fundierten Ausbildung sicher lernen würde, sehe ich mich nicht in der Rolle der Hinterfragerin. Und wie gesagt, eine Ausbildung ist wegen meiner Fatigue nicht denkbar.

Als Lösungsfinderin finde ich Lösungen. Die passen auf meine Themen. Ob sie auch bei anderen Menschen funktionieren, kann ich nicht sagen.
Das muss eben ausprobiert werden. Und ggf. angepasst und erweitert oder umgestellt werden. Oder etwas ganz anderes gefunden werden. Um das zu vermitteln und mit den Coachees zu erarbeiten und dranzubleiben, fehlt mir die Geduld und meine innere Einstellung grätscht auch ein wenig rein.
Wenn ich z.B. als Mentorin oder Beraterin konkrete Lösung vorgebe, dann sollte es eben auch ausprobiert werden. Eine Garantie habe ich nicht und das würde ich natürlich auch dazu sagen.
Mein Ansatz ist „probier‘ es oder lass es, jammre aber nicht rum. Wenn’s nicht funktioniert oder du es gar nicht erst probierst, dann heul‘ nicht rum, sondern dann such selbst!“
Denn so gehe ich selbst bei mir vor. Ich lese oder höre etwas und wäge ab, ob es etwas für mich sein könnte, und dann wird es getestet oder nicht. Da kamen schon oft kleine Überraschungen raus, man selbst denkt ja auch nicht an alles. Für andere wird diese Herangehensweise wohl ziemlich befremdlich sein.

Die 1:1 Arbeit ist auch aus einem anderen Grund nix für mich. Da ich mich wegen meiner Fatigue sehr schlecht konzentrieren kann und bei Gesprächen oft den Faden verliere, wäre das dabei wohl eher kontraproduktiv.

Was passt noch nicht zu einer Arbeit als Coach?

Mein Optimismus. Klingt im ersten Moment merkwürdig. Natürlich ist nicht immer alles rosarot und glitzert, das weiß ich natürlich. Trotzdem fehlt oft das Verständnis, dass andere Leute sich hängen lassen und nichts ändern wollen – das hat nicht unbedingt etwas mit Empathielosigkeit zu tun – hierzu werde ich auch demnächst etwas tiefer einsteigen und einen Artikel schreiben. Ich kann die Gefühle alle sehr gut nachvollziehen, auch dass einem einfach mal die Kraft oder auch die Idee fehlt, etwas zu verändern. Mit normalem Denken – behaupte ich jetzt einfach mal – kann man in den meisten Fällen seine Gefühle oder besser gesagt die Einstellung dazu ändern.
Bitte nicht falsch verstehen – ich spreche nicht von Personen mit gravierenden psychischen Erkrankungen. Diese gehören in gute fachärztliche Versorgung.

Und bevor ich mich jetzt weiter um Kopf und Kragen versabbele, höre ich auf.

Ich werde kein Coaching anbieten. Ich werde keine Beratung machen – ach ja – und Kurse werde ich auch keine mehr anbieten.
Vielleicht, aber nur ganz vielleicht könnte ich mir vorstellen, eine Art Leitfaden zu entwickeln. Das spukt noch in meinem Köpfchen herum.

Der Wind weht mir die Flausen in den Kopf

So, jetzt weißt du, warum ich keine gute Coachin wäre. Willst du jetzt noch wissen, warum meine bisher gedachte Zielgruppe nicht mehr zu mir passt? Dann lies gerne im nächsten Artikel mehr dazu.