Warum ich mich von meiner mal gedachten Zielgruppe verabschiede

Oder: passt überhaupt mein Thema noch`?

In meinem letzten Blogartikel habe ich erzählt, warum ich keine gute Coachin wäre.
Was hat denn jetzt auch noch meine Zielgruppe damit zu tun?

Tja nun, als Zielgruppe hatte ich ja gedacht, dass ich natürlich als Fatigue-Betroffene Fatigue-Betroffene coachen, beraten, trainieren würde. Idealerweise auch Brustkrebs-Patientinnen und bei Bedarf, auf Wunsch natürlich auch andere Krebserkrankte, die an tumorassoziierter Fatigue leiden.

Warum ist das denn jetzt nicht mehr meine passende Zielgruppe?

Ganz einfach! Ich möchte mich nicht mehr ständig mit den Themen beschäftigen. Ich möchte mich nicht mehr als Brustkrebs-Patientin sehen. Ich möchte auch das Thema Fatigue endlich hinter mir lassen. Ich will das nun mal loslassen!
Das heißt natürlich nicht, dass ich meine Fatigue los geworden bin. Im Gegenteil, meine Fatigue bleibt. Das merke ich täglich. Sie ist eine chronische Langzeitfolge nach den Behandlungen meiner Brustkrebserkrankung.
Nur habe ich irgendwie das Gefühl, dass die Fatigue präsenter ist, wenn ich ihr mehr Aufmerksamkeit schenke.

Ich sage auch bewusst nicht, dass ich an der krebsbedingten Erschöpfung leide. Sie ist halt da, begleitet mich. Im Laufe der Jahre habe ich mich damit arrangieren müssen. Ich habe die Fatigue als Begleitung akzeptiert. Mehr möchte ich nun damit nicht mehr zutun haben. Es reicht mir! Ich bin weder die Brustkrebserkrankung noch die Fatigue – ich bin ICH!

Wieso denke ich so? Ganz einfach! Immer wenn ich mich intensiv mit dem Wesen der Fatigue, den Ursachen und den möglichen Behandlungsmethoden beschäftige, bemerke ich, dass meine eigene Fatigue stark ausgeprägt ist und wie ich mich innerlich dagegen sträube und in Widerstand gehe.
Aus der Achtsamkeitspraxis kennst du vielleicht die „Rechnung“ Schmerz x Widerstand = Leid.

Und Leid ist so gar nicht meins. Genauso wie Jammern. Ich mag weder leiden noch jammern. Allerdings ist es an manchen Stellen durchaus angebracht, mal etwas zu jammern – aber das ist ein Thema für sich. Deshalb muss ich eben für mich etwas ändern. Da kommt dann auch die lösungsorientierte Optimistin wieder zum Einsatz.
Wenn etwas nicht passt, darf sich etwas ändern. Dafür suche ich meine Lösungen.
Für dieses Thema habe ich nun meine Lösung gefunden.

Ab sofort werde ich den Hauptfokus nicht mehr auf Brustkrebs und Fatigue legen. Klar, ich lebe mit beidem, werde das jetzt nur noch bei Lust und Laune bzw. bei passenden Themen einfließen lassen.
Und deshalb ist meine ursprüngliche Zielgruppe passé.
In Zukunft werde ich auch weiterhin gerne über meine Brustkrebs-Erkrankung und die Behandlungen sprechen, wenn es gefragt ist. Schließlich ist das ein wichtiges Thema, was vor allem von Betroffenen verbreitet werden darf.
Da es mir nur nicht gut damit geht, wenn ich anfangen will, eine Art Programm oder so auszuarbeiten, lasse ich DAS eben bleiben.
Genauso wichtig ist das Thema Fatigue und dass es in den Köpfen von Betroffenen und Ärzten präsenter ist – nicht so wie vor 6 Jahren noch, als mir der Psychiater sagte, das gäbe es überhaupt nicht.

Wie gesagt, es bleiben meine Themen, nur nicht mehr auf „professioneller“ Ebene.
Dafür reicht auch meine Energie nicht aus.
Ich zerdenke mir den Kopf wie ich etwas entwickeln könnte, was nützlich für meine Zielgruppe ist. Ich recherchiere, tippsel, lese… Und dabei vergesse ich mich. Wenn mir dies bewusst wird, merke ich wie platt und k.o. ich bin und dann baut sich mein Widerstand auf. Es ist für ein funktionierendes Stopp dann schon zu spät, der Kopf wird Matsch, der Brainfog greift um sich, der ganze Körper ist erschöpft. Und dazu habe ich einfach keine Lust.
Das war es ja auch in meinem Halbtags-Bürojob, weshalb ich mittwochs spätestens k.o. war und bei weiterer Nichtbeachtung arbeitsunfähig ausgefallen bin. Das hat ja letztendlich zur vollen Erwerbsminderung geführt.
Ich kann einfach nicht mehr so wie ich das will – möchte – mir vorgenommen hatte – ich es mir ausgemalt hatte.
Und weil mich das alles zusätzlich belastet, ziehe ich endgültig einen Schlussstrich unter das Kapitel „Coaching für Fatigue-Betroffene“.

Ich bin ab sofort nur noch für mich da, also hauptsächlich – denn mein Schatz und meine Lieben sind ja auch noch da. Die kennen mich ganz gut und wissen, wenn ich erschöpft bin, dann falle ich halt aus und ziehe mich mal zurück. So wie ich gestern den Besuch meiner zuckersüßen Enkelin abgesagt habe, weil ich von dem Nachmittag des Vortags mit der Kleinen inkl. meiner Tochter und Schwiegersohn noch so platt war und es mir nicht gut ging. Das war nicht so einfach, weil die kleine Maus natürlich echt niedlich ist. Nur würde es mir wahrscheinlich anschließend noch schlechter gehen, so dass ich dann in dieser Spirale hängen bleibe.

Nein-Sagen in solchen Fällen musste ich auch erstmal üben. Meine Familie macht es mir dabei leicht und hat vollstes Verständnis. Daher an dieser Stelle auch ein dickes Dankeschön.
Kleine Notiz am Rand: ich habe heute bei Alexandra Cordes-Guth an einem Schreibmagie-Workshop teilgenommen. Und selbst da drehte es ich irgendwie um das Loslassen der Themen Brustkrebs und Fatigue. Ich verrate hier mal meine Essenz:
„Fang an, tu’s! Du bist für dein Er-Leben verantwortlich! Nicht nur Überleben ist wichtig! Kreiere deine Erlebnisse! Los! Jetzt! Du darfst das!“
Ich möchte meine Erkrankungen als Nebensache in meinem Leben sehen und alles er-leben was ich mir träume, wünsche – als Scannerpersönlichkeit werden das viele Erlebnisse. Und eben mit meiner Fatigue brauche ich für alles etwas länger und es erfordert Fokus. Und den setze ich nun auf meine Erlebnisse.

Habe bzw. brauche ich denn jetzt überhaupt noch eine Zielgruppe?

Ich formuliere es mal so: da ich niemanden coachen, beraten, trainieren will, keine Kurse anbieten werde und (noch) kein neues Hauptthema benennen möchte, habe ich alle und keinen als Zielgruppe. Ich brauche auch keine Nische mit „der“ Zielgruppe mehr.

Vielleicht möchtest du mir weiterhin folgen, egal zu welchem Personenkreis du gehörst. Ich mag ja auch diese Festlegung und Spezialisierung gar nicht wirklich.
Ich mag Persönlichkeiten, Individuen, Menschen, Köpfe, Charaktere.

Jede/r ist einzigartig. Deshalb gibt es auch niemals DIE ultimative, universelle Lösung für alle und jeden. So denke ich nämlich und das war ja auch ein Grund, warum ich keine gute Coachin wäre.

Was könnte denn demnächst hier Thema sein? Ja das habe ich mich auch gefragt.
In einem anderen Blogartikel habe ich umfangreich geschildert, wie ich wurde, was ich bin: Freundin von Glück, Fröhlichkeit und Dankbarkeit!
Das sind schöne Themen. Über die möchte ich gerne mehr erzählen. Dazu gehören auch Dinge wie Positive Psychologie, Scannerpersönlichkeit, Stressreduktion, Achtsamkeit, Meditation, Lachyoga, Neurographik etc….und natürlich fließt auch gelegentlich, ganz peripher mein Umgang mit meiner Fatigue darin ein.

Wenn du Lust hast, mehr über diese Themen von mir zu lesen, dann lade ich dich herzlich ein, meinem Blog hier und/oder meiner Instagram-Seite zu folgen.

Lass uns gerne auch vernetzen – in Social Media geht das so schön einfach. Und einfach ist gut.

Coach – nein, das bin ich nicht!

…und werde ich auch nicht!

In der letzten Zeit geht mir ständig dieser Gedanke durch den Kopf.
„Coaching, Beratung, Training – whatever wolltest du anbieten! Warum machst du das nicht endlich? Es ist doch drietegal, ob du erwerbsgemindert berentet bist. Du musst ja kein 5K-Business daraus machen.“

Hummelchen weiß was sie will

Beim Nachdenken und -fühlen, bei Tarot-Legungen sowie bei einer Neurographik-Stunde hat sich eine Erkenntnis gefestigt bzw. bestätigt. Ich weiß zwar nicht genau WAS ich will, dafür ist mir klar geworden, was ich NICHT will.

Vielleicht hast du dich auch schon mal gefragt, warum ich immer nur von mir erzähle und nicht endlich – wie schon mal erwähnt – coachingmäßig Tipps gebe und dir Lösungen anbiete? Der Grund ist simpel – ich kann es nicht.

Okay, als Expertin für Fatigue mit eigener Erfahrung könnte ich ja auch Training für Fatigue-Betroffene anbieten. Auch das kann ich nicht. Denn es raubt mir meine begrenzte Energie, ständig nachzudenken, zu recherchieren, Texte zu schreiben und mich auf die Probleme anderer einzulassen. Also egal wie man es nennen mag, Coaching, Beratung, Training, Mentoring oder oder oder…es passt nicht mehr in mein Leben.

Als Fatigue-Betroffene hatte ich mir vor längerer Zeit mal gedacht, dass ich alles über Fatigue lerne und an andere Betroffene weitergebe. Dass ich eine Fatigue-Coachin werde und das Selbst-Management der Erkrankung mit Achtsamkeitstraining, Meditation, Progressive Muskelentspannung und Lachyoga anreichern könnte.
Als lösungsorientierte Optimistin wollte ich diesen Weg gehen – „gib doch deine Erfahrungen weiter, zeig anderen Menschen deine Wege“. Ich hatte überlegt, eine Ausbildung zur psychoonkologischen Beraterin zu machen. Im Prinzip hatte sich der Plan schon zerschlagen als das Ausbildungsinstitut diese Ausbildung nicht mehr anbot.
Und jetzt – bääm – kam der Aha-Moment. Genau das alles will ich so nicht mehr. Um mich mit einer Coaching-Ausbildung zu befassen oder selbst tiefer in die Materie mit noch mehr Ansätzen, Fakten und Unterthemen einzutauchen, fehlt mir die Kraft, die Konzentration, die Energie, die Ausdauer – ich hab ja Fatigue.

Und weißt du, warum ich eine schlechte Coachin wäre?

Ich mag dieses Fragen stellen nicht. Ich beantworte gerne, ich erzähl gerne und ich trage auch gerne vor – schon in der Schule habe ich tatsächlich gerne Referate gehalten. Das war immer ein genau abgegrenztes Themengebiet und da kannte ich mich aus. Was ich überhaupt nicht leiden konnte und immer noch nicht kann, sind Fragerunden darüber hinaus. Auch wenn diese Angst vor dem möglichen Nicht-Wissen der Antwort meistens völlig unbegründet ist, mag ich das trotzdem nicht.
Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich als Coach ungeeignet bin. Ich kann mich hineinfühlen, Sachen gefragt zu werden, auf die man keine Antwort weiß. Oder bei denen man selbst glaubt, keine Antwort zu wissen.
Wenn ein Coachee vor mir sitzt, würde ich mich als Coach wahrscheinlich sehr unwohl fühlen, Fragen zu stellen und gelegentlich in ein ratloses Gesicht zu schauen.
Lustigerweise genieße ich meine Psychotherapie (also meistens). Meine Therapeutin stellt genau die richtigen Fragen, bis jetzt habe ich immer meine Antwort gefunden – spätestens auf der Heimfahrt.

Manchmal sieht man Licht nur durch die Hindernisse

Auch wenn ich das Handwerkszeug, die Fragetechnik in einer fundierten Ausbildung sicher lernen würde, sehe ich mich nicht in der Rolle der Hinterfragerin. Und wie gesagt, eine Ausbildung ist wegen meiner Fatigue nicht denkbar.

Als Lösungsfinderin finde ich Lösungen. Die passen auf meine Themen. Ob sie auch bei anderen Menschen funktionieren, kann ich nicht sagen.
Das muss eben ausprobiert werden. Und ggf. angepasst und erweitert oder umgestellt werden. Oder etwas ganz anderes gefunden werden. Um das zu vermitteln und mit den Coachees zu erarbeiten und dranzubleiben, fehlt mir die Geduld und meine innere Einstellung grätscht auch ein wenig rein.
Wenn ich z.B. als Mentorin oder Beraterin konkrete Lösung vorgebe, dann sollte es eben auch ausprobiert werden. Eine Garantie habe ich nicht und das würde ich natürlich auch dazu sagen.
Mein Ansatz ist „probier‘ es oder lass es, jammre aber nicht rum. Wenn’s nicht funktioniert oder du es gar nicht erst probierst, dann heul‘ nicht rum, sondern dann such selbst!“
Denn so gehe ich selbst bei mir vor. Ich lese oder höre etwas und wäge ab, ob es etwas für mich sein könnte, und dann wird es getestet oder nicht. Da kamen schon oft kleine Überraschungen raus, man selbst denkt ja auch nicht an alles. Für andere wird diese Herangehensweise wohl ziemlich befremdlich sein.

Die 1:1 Arbeit ist auch aus einem anderen Grund nix für mich. Da ich mich wegen meiner Fatigue sehr schlecht konzentrieren kann und bei Gesprächen oft den Faden verliere, wäre das dabei wohl eher kontraproduktiv.

Was passt noch nicht zu einer Arbeit als Coach?

Mein Optimismus. Klingt im ersten Moment merkwürdig. Natürlich ist nicht immer alles rosarot und glitzert, das weiß ich natürlich. Trotzdem fehlt oft das Verständnis, dass andere Leute sich hängen lassen und nichts ändern wollen – das hat nicht unbedingt etwas mit Empathielosigkeit zu tun – hierzu werde ich auch demnächst etwas tiefer einsteigen und einen Artikel schreiben. Ich kann die Gefühle alle sehr gut nachvollziehen, auch dass einem einfach mal die Kraft oder auch die Idee fehlt, etwas zu verändern. Mit normalem Denken – behaupte ich jetzt einfach mal – kann man in den meisten Fällen seine Gefühle oder besser gesagt die Einstellung dazu ändern.
Bitte nicht falsch verstehen – ich spreche nicht von Personen mit gravierenden psychischen Erkrankungen. Diese gehören in gute fachärztliche Versorgung.

Und bevor ich mich jetzt weiter um Kopf und Kragen versabbele, höre ich auf.

Ich werde kein Coaching anbieten. Ich werde keine Beratung machen – ach ja – und Kurse werde ich auch keine mehr anbieten.
Vielleicht, aber nur ganz vielleicht könnte ich mir vorstellen, eine Art Leitfaden zu entwickeln. Das spukt noch in meinem Köpfchen herum.

Der Wind weht mir die Flausen in den Kopf

So, jetzt weißt du, warum ich keine gute Coachin wäre. Willst du jetzt noch wissen, warum meine bisher gedachte Zielgruppe nicht mehr zu mir passt? Dann lies gerne im nächsten Artikel mehr dazu.

Plan oder nicht Plan? That’s the question!

Wie komme ich als Fatigue-Betroffene und Scannerin ins Tun? Hilft es mir, wenn ich selbst 20-Minuten-Aktivitäten vorplane? Kann ich den Plan dann einhalten? Will ich so eine feste Struktur?

Scannerpersönlichkeit ist ein weiteres Schlagwort, was mich charakterisiert. Hast du schon mal etwas davon gehört? Sandra Reekers arbeitet mit Scannerpersönlichkeiten und hat es auf ihrer Webseite mal zusammengefasst.

Meine hohen Ansprüche an mich und meine Fatigue werden keine besten Freunde mehr. Aber ein bisschen vertragen oder Frieden schließen, das wäre schön. Oder besser gesagt, ich schließe Frieden – mit beidem. Mit der Fatigue friedvoll umzugehen, ist sowieso wichtig, weil ich mir sonst mein Leben unnötig schwer mache. Deshalb habe ich bereits vor Jahren erlaubt, dass die Erschöpfung quasi meine Begleiterin ist. Kein Feind gegen den ich kämpfen muss, denn das ginge nach hinten los, würde mordsmäßig Energie rauben und würde zu nichts führen.

Das mit den Ansprüchen ist ein weiteres Thema. Manchmal denke ich eben immer noch, dass ich 40 (oder 12) bin und keine Einschränkungen habe und das, das, das und das leisten „muss“, kann und auch möchte. Ich will mir oder wem auch immer beweisen, dass ich vielseitig begabt bin, nicht ganz dumm und was ich damit alles anfangen kann. Aber ich arbeite dran. Ich sehe vieles schon lockerer und es wird besser. Aber verdammt nochmal ich will aber *stampf mit dem Fuß auf wie ein trotziges Kind.

Engelchen und Teufelchen

Vielseitig interessiert zu sein finde ich toll. Ich möchte so viel tun, lernen, erleben. Handarbeiten wie stricken, häkeln, nass und trocken filzen, Makramee, Crotat oder Occhi lernen, mehr nähen. Dann finde ich Neurographik mega interessant und würde mich gerne damit beschäftigen. Oder tiefer in die Themen Tarot und Aromatherapie einsteigen. Auch sportlich darf’s mehr sein wie z.B. Gymnastik, Yoga, Qigong, Hula Hoop oder Trampolin – oder regelmäßig schwimmen gehen.

Ideen und Vorhaben

Und ich möchte lesen, (m)ein Buch und ganz viele Blogartikel und Posts schreiben. Ich möchte Kurse für PME, Achtsamkeit und Meditation leiten, Menschen anleiten und fachlich mehr über Fatigue lernen und weitergeben. Lachyoga praktizieren. Auch positive Psychologie finde ich sehr interessant und würde gerne mehr wissen. Mein Hochbeet richtig verstehen. Und Kurz- bzw. Langurlaube machen, Städte entdecken, wandern… Und und und…Dabei habe ich bestimmt noch einiges vergessen.

Hamburg Elbe-Sightseeing – „Elphi“

Ich weiß natürlich, dass ich wegen meiner Erschöpfung bei weitem nicht so viel hinkriege oder besser gesagt es nicht so schnell und schon gar nicht parallel.
Meine Psychotherapeutin meinte dazu auch, dass es als Macherin und vielseitige, intelligente Frau in dieser Situation wirklich schwierig für mich ist.
Doch wie bekomme ich jetzt meine (schon heruntergeschraubten) Ansprüche, die vielen Ideen und Wünsche, meine Neugier und die tumorbedingte Fatigue unter einen Hut?

In den vier Rehas haben mir die Terminpläne sehr viel Struktur gegeben und ich liebe Struktur. Da waren die meisten Termine so um die 20 bis 25 Minuten lang.
Das könnte ich ja vielleicht auch mal für Zuhause planen. Ich spreche nicht von den Hausarbeiten, die habe ich bereits geplant. Allerdings sehe ich diese im Moment eher als „Empfehlungen“ statt als feste Zeiten und ich schludere schon des öfteren mal und hake das ToDo einfach unbearbeitet ab. Die Aufgabe kommt ja meistens wiederholend im Plan vor – nach dem Motto „morgen ist auch noch ein Tag“.

halbherzig genutzte ToDo-Liste

Zuhause ist es auch immer noch anders als in der Klinik, weil ich mich dort ausschließlich um mich kümmern könnte. Kein putzen, kein einkaufen, kein kochen, kein waschen….nur ich.
Von den ca. 6 Terminen am Tag dort musste ich zwar auch schon mal den einen oder anderen ausfallen lassen. Damit konnte ich gut umgehen. Allerdings hatte ich selbst dort kaum „Kopf“ für Außerplanmäßiges oder Hobbys.
Wenn ich jetzt auch so um die 6 Zeiten vorgebe, dann könnte das funktionieren.
Mal durchdenken… Von den 6 Terminen sind schon mal 2 für die Gassirunden vordefiniert. Bleiben 4 für Haushalt und Ideen. Das kommt nicht hin. Das muss ich mir aufmalen.

Zeitplaner

Möchte ich mich wirklich so „verplanen“ und festlegen? Was ist dann mit Spontanität? Andererseits – so wie jetzt möchte ich das auch nicht.

Und dann ist da irgendwie eine Angst, die Ideen nicht umsetzen zu können oder das Neue nicht zu kapieren, weil meine Konzentration nicht lange reicht. Nein, nicht Angst, eher so Bedenken/Gedanken „für 20 Minuten lohnt es sich eh nicht anzufangen“. Und wegen dieser Vorstellung fange ich gar nicht erst an und es bleibt bei der Idee und ich ärgere mich über mich selbst, dass ich nicht angefangen habe.
Mein Kopf weiß, dass das totaler Blödsinn ist, mein Bauchgefühl auch. Doch wie komme ich ins Tun? Ist ein fester Plan dafür eine Hilfe? Ich muss ja auch nicht alles gleichzeitig stemmen. Nach und nach, mal dies, mal jenes…
Der Spagat zwischen vielen, wirklich sehr vielen Ideen, meiner Neugier und meiner Fatigue ist schwierig. Wie war das mit eigenen Ansprüchen und so? Das ist mein Teufelskreis, aus dem ich aussteigen will.

Fest steht, dass es so für mich nicht akzeptabel ist. Diese Fatigue macht mich zwar erwerbsunfähig, zwingt mich nach vielen neuen Lösungen zu suchen und knockt mich oft aus. Das habe ich soweit angenommen. Auch dass ich nach meiner Erkrankung und mit den Langzeitfolgen eine andere Dani bin. Und trotzdem will ich mich nicht komplett unterbuttern lassen. Ich möchte schöne Dinge tun, die Spaß machen, die mich ein bisschen fordern und womit ich auch ein wenig Bestätigung ernte (und wenn’s nur meine eigene ist).
Ich werde die Termin-Idee mal testen. Wenn’s nicht passt, bin ich frei, dies abzuändern. Ich bin schließlich die Queen of my plans.

Tarot – Königin der Münzen

Und außerdem muss man ja auch noch genügend Zeit haben, um einfach rumzusitzen.

Strand Meer Wellen

So wie hier zum Beispiel – da könnte ich sogar glatt alle meine Ideen vergessen und einfach vor mich hingucken.

Während ich das jetzt so schreibe (okay es waren mehrere Tage), fällt mir kurz vor dem Veröffentlichen auf, dass mir das Thema ziemlich viel abverlangt hat. Es ruft merkwürdige Emotionen hervor – resigniert, verärgert, unentschlossen sogar lustlos mich tiefer damit zu beschäftigen. Ich war sogar kurz davor, alles hinzuschmeißen – Blog, Instagram, Pläne und überhaupt alles. Und dann fiel mir wieder ein – neeee, ich lasse doch diese Fatigue nicht gewinnen – ICH bestimme über mein Leben – fertig.

Und dann ist heute dieser Supervollmond im Schützen. Auch wenn ich von Astrologie und Mondkalender nicht viel verstehe, glaube ich an die Macht und die Wirkung der Mondin. Vielleicht waren diese Gefühle auch vom Mond beeinflusst – ich merke das irgendwie immer häufiger, dass ich bei speziellen Phasen anders drauf bin.
Also habe ich mal recherchiert, ob mein Eindruck zur spirituellen Bedeutung der Mondphase passt. Und siehe da – für den Widder (also für mich) gilt: „Jetzt ist die Zeit für Wiedergeburt und Reorganisation. „Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Ideen immer überall verstreut sind, nehmen Sie sich etwas Zeit, um einen realistischen Plan zu entwickeln“, sagte Rae. „Erschaffe Gewohnheiten, an denen du festhalten kannst und von denen du dich nicht überwältigt fühlst. Erlaube dir, aus deinem eigenen Kopf herauszukommen und mehr in der Realität zu leben.“

Oder von der Astrowoche etwas anders ausgedrückt: „Die Vollmond-Energien im feurigen Schützen spornen den ohnehin schon energetischen Widder nur noch weiter an. Voller Arbeitseifer und Zuversicht können Sie sich neuen Herzensprojekten widmen, Ihren Alltag neu und effektiver strukturieren. Der Schütze-Mond stärkt außerdem Ihre Kommunikationsstärke, weshalb es besonders leichtfällt, neue und interessante Kontakte zu knüpfen, die sich noch als ziemlich nützlich erweisen werden.
Auch Ihre körperlichen Energiereserven werden aufgeladen und der Zeitpunkt, um mit einer neuen Sportart oder einer Ernährungsumstellung anzufangen, könnte nicht besser sein.“

Dani denkt nach

Mit anderen Worten… Ich mach dann mal ’nen Plan.

Möchtest du wissen, wie mein Plan vom Plan weitergeht? Dann schau demnächst gerne wieder vorbei – hier oder bei Instagram.

♥liche Grüße, deine Dani

Jahresrückblog21

Mein Jahresrückblick 2021: Ein Jahr mit vielen Facetten

Zu allererst muss ich echt mal lachen – hahahahaaaaa! Ich will einen Jahresrück(blick)blog schreiben. Ja nee, is klar! Was habe ich denn schon zu erzählen? Das interessiert doch eh niemanden. Und dann will ich auch noch jeden Tag bei der Aktion von Judith aka Sympatexter aktiv mit dabei sein. Das war echt der größte Witz, den ich da produziert habe. Ein paar Tage habe ich geschafft und dann hat mich meine Fatigue eingeholt und der schöne Ehrgeiz ist flöten. Aber so what!? Egal, schei..egal!!! Aber da du das hier jetzt lesen kannst, habe ich es geschafft, irgendwie, nicht ganz so wie ich es eigentlich wollte.
Aber aber und eigentlich hatte ich eigentlich aus meinem Wortschatz abgeschafft. *lach

Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim lesen und freue mich über dein Interesse an meinem verrückten Jahr 2021!

Viel Spaß!

Eckdaten für dieses verrückte Jahr

  • 50 Jahre alt bin ich im April geworden, also 5 Jahrzehnte bin ich auf der Welt, ein halbes Jahrhundert. Fühlen tue ich mich manchmal wie 80 und manchmal wie 15 – also von den Flausen im Kopf her jedenfalls.
  • 30 Jahre bin ich mit dem besten Mann des Universums verheiratet. Perlenhochzeit – eine wirklich lange Zeit. Wir sind quasi gemeinsam erwachsen geworden – wobei, warte, sind wir wirklich erwachsen? Manchmal ja, manchmal nein. Sagen wir es so: wir sind gemeinsam gewachsen und älter geworden. Dafür danke ich dir sehr, mein Schatz.
Perlenhochzeit – auf 30 Jahre Ehe
  • 25 Jahre Hessen – vor einem viertel Jahrhundert sind mein Mann und ich (damals schwanger) von Mönchengladbach ins Rhein-Main-Gebiet gezogen. Da man solche großen Umzüge entweder der Liebe oder des Jobs wegen macht, hat der vorige Absatz bereits die Info gebracht – der Job war schuld, der Job meines Mannes.

Was war sonst so?

Ich bin im 9. Jahr nach „Das Dingen“ – also seit 9 Jahren krebsfrei und doch nicht gesund.
7 Jahre im öffentlichen Dienst gingen zu Ende
Oma wurde 100, Mama wurde 70 – ein Jahr voller Nuller (nein, nicht voller Nullen!!!)

Und was ich sonst so erlebt habe, folgt jetzt – hast du Lust zu lesen? Dann bitte schön!

Getroffene Entscheidungen – näher drüber nachgedacht

Habe ich mich richtig entschieden?

Auch wenn der Jahresrückblog nicht unbedingt chronologisch abgefasst ist, fange ich mal mit dem Januar an. Denn im Januar hatte ich meine ersten Gewissensbisse ob meiner Entscheidung, zu kündigen.
Vorangegangen ist ja meine Arbeitsunfähigkeit seit Juni vergangenen Jahres, ausgelöst durch meine Fatigue und der Tatsache, dass ich im Job aufgrund der Personalsituation wieder eine Aufgabe übernehmen musste, die meine Fatigue verstärkt.
Da sich keine Lösung für einen „leidensgerechten“ Arbeitsplatz finden ließ (also die Führung wollte nichts finden), blieb keine andere Möglichkeit als in die Arbeitsunfähigkeit zu gehen. Mein Arbeitgeber hatte zwischenzeitlich sogar meine Arbeitsfähigkeit in Frage gestellt und mich indirekt aufgefordert, eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen. Weil ein ständiger psychischer Druck dazu kam, habe ich mich dann entschieden, dort zu kündigen. Das war alles schon 2020.
Für 2021 habe ich also eine Erleichterung erwartet. Pah, von wegen. Es fühlte sich überhaupt nicht gut an. Zweifel kamen. Hatte ich zu früh selbst gekündigt? Hätte ich es der Behörde schwer machen sollen und die durch diverse Formalitäten und Integrationsamt laufen lassen sollen, damit die mir kündigen? Das war nämlich bereits in Vorbereitung. Egal, denn es war durch, ich war aus dem Vertrag raus. Heute weiß ich, dass ich auch bei einer einvernehmlichen Lösung – zum Beispiel mit weniger Stunden und passender Aufgabe – sicher nicht dorthin zurück gegangen wäre. Dafür gab es zu viele unschöne Situationen und Erfahrungen mit den „lieben“ KollegInnen.
Wie gesagt, es fühlte sich Anfang des Jahres nicht 1000% richtig an. Auch während der ganzen laufenden Antragsphase für die Rente hatte ich öfters das Gefühl, dass man mir wegen meiner Kündigung den Weg schwer macht.
Erst viel später, seit ich nicht mehr an den Job denke, ich teilweise schon die vollständigen Namen von KollegInnen vergessen habe und keinen Knoten mehr im Magen bekomme, wenn ich am Gebäude vorbeifahre, weiß ich – alles richtig gemacht, alles ist gut!

Hilfe! Hilfe! Meine Antragsstory

So, also mein Antrag auf Rente läuft seit August 2020. Meine Reha habe ich im Dezember 2020 beendet.
Im Januar 2021 kam dann der Reha-Bericht. Absolut unmöglich, einfach copy/paste von anderen Berichten, standardmäßig unpersönlich. Ich wäre 100% fit. Das konnte ich nicht so stehen lassen und habe eine Stellungnahme verfasst. Die hat mich vielleicht Nerven gekostet. Allerdings kam das Unvermeidliche nach dem Bericht der rentenversicherungsangeschlossenen Rehaklinik – die Rente wurde abgelehnt!
Guter Rat war jetzt teuer! Selbst einen Widerspruch schreiben und es versuchen? Einen Anwalt einschalten? Zahlt das unsere Rechtschutzversicherung überhaupt? Klein beigeben und irgendwie weitermachen? Nein, weitermachen nur bei dem „Kampf“ um Anerkennung meiner tumorbedingten Fatigue bei der DRV als leistungsmindernde Erkrankung – will heißen: Widerspruch aber nur mit professioneller Unterstützung!
Ich wurde Mitglied im VdK und bekam Hilfe! Tolle Hilfe! Die Anwältin schrieb den Widerspruch, unterstützte mich auch durch Zuspruch und empfahl mir, nicht aufzugeben.
Auch zum Ende meines Krankengeldbezugs stand sie mir mit Rat und Tat zur Seite, so dass der Antrag auf Nahtlosigkeit bei der Agentur für Arbeit im ersten Anlauf durchging und ich dort sofort nach Aktenlage ohne weitere Begutachtung als „leistungsfähig unter 15 Wochenstunden“ eingestuft wurde – übersetzt für die Rentenversicherung würde das bedeuten „volle Erwerbsminderung“. Das war ja das Ziel.
Vielleicht liest du es hier schon raus!? Die Rentenversicherung hatte sich noch nicht entschieden. Denn…

Ein Gutachten muss her!

Das Gutachten

Ach du Schreck! Da flattert im Sommer ein Brief herein, in dem ich von der DRV aufgefordert werde, zu einem von denen bestellten Gutachter zu gehen. „Oh nein“, schoss es mir durch den Kopf. „Der ist doch sowieso voreingenommen und nicht neutral, der begutachtet wie der Reha-Doc sicher im Sinne der Rentenversicherung.“ Doch anscheinend kam es anders.
Der Termin für das Gutachten rückte näher. Ich schrieb Tagesprotokolle, Energietagebuch, suchte Fachliteratur über tumorassoziierte Fatigue heraus und stellte einen dicken Schnellhefter mit Infos über mich, meine Erkrankung, mein Leben mit der Fatigue und Berichten von Psychologen, Psychiatern usw. zusammen.
Die Nacht vor dem Termin habe ich natürlich so gut wie nicht geschlafen, was bestimmt dafür okay sein könnte. Da ich vorher viel darüber gehört und gelesen hatte, dass Gutachter den Probanden gerne mal Fallen stellen, wurde ich bis vor die Tür gefahren, fuhr nicht selbst.
Der Gutachter war sehr freundlich, war gut vorbereitet, ließ aber während und nach den Untersuchungen nichts durchblicken. Ich hatte nur das Gefühl, dass er wider Erwarten doch neutral ist.
Leider weiß ich bis heute nicht, was genau in dem Gutachten drin stand. Trotzdem scheint es ja den medizinischen Dienst bei der Agentur für Arbeit überzeugt zu haben.
Und an dieser Stelle möchte ich kurz vorweggreifen…

Meine Rente ist bewilligt!!!

Geduld und Hartnäckigkeit zahlen sich aus – der Rentenbescheid ist da

Anscheinend war das Gutachten maßgebend für die Bewilligung der vollen Erwerbsminderungsrente.
Ach, ich habe mir vor ein paar Tagen erst so ein Loch in den Bauch gefreut. Aber der Reihe nach.
Nach dem Gutachten kam zirka sechs Wochen später wieder Post von der Rentenversicherung. Jetzt wollten die eine Bestätigung von meinem Arbeitgeber. Häh, wie jetzt? Ich habe doch keinen, ich bin doch nicht mehr im Job…ganz klein im Text stand irgendwo dann „ehemaliger Arbeitgeber“. Okay, eingetütet, weggeschickt, gehofft, dass es schnell geht. Und es ging schnell, ausnahmsweise, es fehlte zwar eine Angabe in der Bestätigung, das war mir jetzt wurscht. Ich schrieb diese Info in einem Begleitbrief und schickte alles weg. Das war Mitte November. Puh, schon fast eineinhalb Jahre im Krankengeldbezug, 15 Monate seit Rentenantrag und noch keine Idee wie der Stand der Dinge aktuell ist.
Da ich im Laufe der Korrespondenzen bemerkt hatte, dass zwischen den Briefen immer ungefähr sechs Wochen sind, habe ich gehofft, dass der nächste Schritt noch vor Weihnachten kommt.
Und dann kam das Merkwürdigste. Meine Krankenkasse überwies mir zwei Wochen nach der Aussteuerung nochmal Geld, als Korrektur für das komplette Jahr. Häh? Wieso? Egal, Geld ist Geld, die Mitteilung kommt sicher noch.
So war es dann am Samstag des 4. Adventswochenendes. Ich war dabei, den Hund zu bürsten, da kam die Post. Ein großer Brief vom VdK und ein normaler von der Krankenkasse. Da ich ja wissen wollte, was es mit der Nachzahlung auf sich hat, riss ich zuerst diesen Brief auf. Und da stand: Beitragserstattung bei Rentenbewilligung! Was? Woow! Wo ist der andere Brief? Der große Umschlag wurde aufgerissen und ja!!! Es war meine Rentenbewilligung!!!
Da das alles über den VdK lief, hatte die Krankenkasse die Info schon vor mir und deshalb war das alles bereits in dieser Sache erledigt. Ich konnte es nicht fassen, ich hatte Tränen in den Augen, lesen war nicht drin, ein Freudenschrei hallte durchs Haus. Wer gerade bei uns vorbei gegangen ist, hat bestimmt gedacht, das ich nicht mehr alle Tassen im Schrank hab *lach
Die Erleichterung setzte schlagartig ein, es fiel alles von mir ab, die Anspannung war wie weggeblasen. Natürlich ist die Rente befristet, schließlich bin ich erst 50, schließlich könnte sich mein Gesundheitszustand verbessern, schließlich könnte ich ja auch einen leidensgerechten Arbeitsplatz finden – möglicherweise, eventuell, unter Umständen, also rein hypothetisch.
Bis zu einer Verlängerung habe ich jetzt gut eineinhalb Jahre Zeit und kann so jetzt endlich zur Ruhe kommen.
Trotzdem fühlt es sich schon ein bisschen befremdlich an, dass ich mich darüber freue, „unfähig“ zu sein. Arbeitsunfähig, leistungsunfähig, erwerbsunfähig. Wie dem auch sei…es ist eine Belohnung für mich, geduldig gewesen zu sein. Denn Geduld ist ja definitiv nicht meine Stärke.
Das ist bestimmt mein schönstes Weihnachtsgeschenk!
Es sei denn…

Was passiert, wenn man eine Tochter hat

Ich habe ja weiter oben schon mal geschrieben, dass ich mich manchmal wie 80 fühle. Du erinnerst dich?!
Dann fühle ich mich wie eine alte Oma.
Ha, pah, ich werde eine junge Oma sein!!!
Meine Töchting wird Mama, ich werde Oma! Anfang Januar 2022 ist ET. Mal sehen, vielleicht kommt das Baby ja früher – dann würde dieses Ereignis auf jeden Fall die Rentenbewilligung noch als bestes Weihnachtsgeschenk toppen. Das kannst du mir glauben!!!
Du fragst dich bestimmt gerade, ob ich verrate, was es ist!?

Wir werden Großeltern

Es ist ein….Baby! Oder wie die gewünschte Gender Reveal Party kurzweilig wurde

Nachdem wir im Mai erfahren habe, dass wir Großeltern werden, rückte meine Tochter mit einer großen Bitte raus. „Mama, machst du uns eine Gender Reveal Party?“
Eine bitte was?!?
Klar, irgendwo hatte ich das schon mal auf Instagram, Facebook oder TikTok gesehen. Ich werde ja eine junge Oma sein, da kenne ich diese Medien natürlich.
Okay, Gender Reveal Party – zu deutsch so in etwa „geschlechtsoffenbarende Feier“ – jut, ich bleib da doch lieber beim englischen Begriff.
Also wenn die erwachsene Tochter und der Schwiegersohn in spe eine solche Bitte äußern, was macht Muttern da? Natürlich! Eine Party schmeißen!!!
Da ich mich ja auf den Social Media Kanälen tummele, habe ich sofort angefangen, Ideen zu finden. „Oh ja, das machen wir! Mmmmh, das ist auch nett! Haha, das ist lustig!“… du kannst es dir bestimmt denken, ich konnte mich nicht entscheiden. Und daraus wurde „sie haben es sich gewünscht, aber ich bestimme, was und wie es gemacht wird!“ Ich spanne die beiden auf die Folter.
Übrigens wusste es meine Tochter es wirklich nicht, denn die Gynäkologin hat es wie gewünscht aufgeschrieben und in einen verschlossenen Umschlag gesteckt und ihr mitgegeben. Deshalb wurde es keine Party für die Verwandt- und Bekanntschaft sondern hauptsächlich für die werdenden Eltern.
Der Termin wurde gewählt, ein paar enge Freunde eingeladen, natürlich auch die anderen werdenden Großeltern und die Organisation startete.
Um das Essen hat sich der werdende Opa (mein Schatz) gekümmert – Hot Dog Party – sehr praktisch – Daumen hoch.
Um Kuchen, Muffins, gefärbte Torte kümmerte sich die andere Oma.
Da das Wetter nicht so sommerlich war, spielte sich alles in unserem Wohnbereich ab – eng, aber nett.
Und ich kümmerte mich um Deko und eine Spiele-Reise zur Enthüllung.
Es gab also verschiedene Stationen, wo die werdenden Eltern etwas tun mussten. Alles in der Hoffnung, jetzt endlich das Baby-Geschlecht zu erfahren. Natürlich habe ich mir einen Höhepunkt für die endgültige Auflösung ausgesucht. Ein Ballon mit dem „richtig farbigen“ Konfetti sollte es auflösen. Und nach acht Spielen war es soweit und meine Tochter hat’s ein bisschen verpasst. Die beiden haben den Ballon zerplatzen lassen, das Konfetti flog und sie hat damit gerechnet, dass es noch nicht aufgelöst ist und beide Farben als Konfetti fliegen. Tja, gefühlt eine halbe Ewigkeit hat es gedauert, bis sie realisiert hat, dass es doch schon endlich nach 3 Stunden aufgelöst wird. Ihre Freundin rief nämlich: „Ein Mädchen!“ und da wurde es meiner Tochter endlich klar!!!

Es ist ein Mädchen

Jaaaaa, wir freuen uns so sehr, wir bekommen eine kleine Enkelin (natürlich hätten wir uns genauso über einen Jungen gefreut, das ist ja mal klar). Den Namen weiß ich auch schon, darf ich hier und jetzt noch nicht verraten.

Apropos – hier und jetzt…Achtsamkeit und Psychotherapie als Kombi

Was eine Überleitung…
Damit wäre ich also wieder bei meiner Fatigue. Auf meinem Blog, meinen Seiten und in meinem Leben geht es eben viel um meine Fatigue.
Ich habe ja seit fast 10 Jahren, also seit der Chemotherapie während meiner Krebserkrankung, ein Erschöpfungssyndrom. Anfangs war es ganz normal, es entwickeln fast alle Behandelten eine Erschöpfung. Mit den Jahren klingt diese Erschöpfung normalerweise deutlich ab. Bei mir allerdings nicht. Nach einigen Rehas, Recherchen und Empfehlungen habe ich vor einigen Jahren die Achtsamkeitspraxis kennengelernt und wende dieses und jenes davon mehr oder weniger konsequent an.
Als ich dann im Frühsommer von der Krankenkasse aufgefordert wurde, mir zusätzliche Unterstützung aus der Psychiatrie oder mit einer Psychotherapie zu holen, dachte ich zuerst „och nö, nicht schon wieder!“ Ich hatte ja bereits eine Therapie und Behandlung mit diversen Antidepressiva hinter mir. Das war bis vor kurzem übrigens noch das Mittel der Wahl, Fatigue-Betroffene in die Depressionsschublade zu stecken. Genauer betrachtet ähneln sich die Symptome auch, sie unterscheiden sich aber auch. Wenn man also auf einen Psychiater trifft, der sich mit Fatigue wenig bis gar nicht auskennt und den es auch nicht interessiert, dann ist man ganz schnell unter Psychopharmaka.
So, jetzt wieder zum aktuellen Teil. Ich machte also einen Termin bei dem Psychiater von vor 4 Jahren, weil ich da relativ schnell einen Termin bekam und gleichzeitig suchte ich eine Psychotherapeutin, die sich ein bisschen mit Psychoonkologie auskennt, kassenärztlich abrechnen kann und nicht soooooo weit entfernt ist bzw. die ich gut erreichen kann. Das sind mit dem Wunsch, zeitnah einen Termin zu bekommen, im Bereich der Psychotherapie fast unerfüllbare Wünsche.
Ich sah es als Herausforderung, schließlich stand die leise Drohung im Raum, dass die Krankenkasse vielleicht mein Krankengeld streicht, sollte ich nichts machen.
Und zusätzlich zum Psychiater-Termin hatte ich 10 Tage nach Kontaktaufnahme bereits einen Termin bei einer Psychotherapeutin, zuerst in den Sprechstunden, ganz schnell danach dann schon als fester Termin mit sofort genehmigter Therapie.
Dieses Mal hatte ich auch direkt ein gutes Gefühl. Die Psychologin kennt sich aus, macht sich schlau, ist empathisch und die Sitzungen bei ihr fühlen sich nicht nach Therapie an, sondern fast wie ein nettes Gespräch zwischen Bekannten. Bei ihr fühle ich mich angenommen und angekommen.
Achtsamkeit praktiziere ich natürlich weiterhin, die Psychotherapie läuft ganz individuell angepasst alle drei Wochen. Zusammen also eine gute Kombination.
Nur die Antidepressiva-Gabe ist eher kontraproduktiv. Wie alle Antidepressiva vorher auch schon, hatten die aktuellen Pillen keine positive Wirkung. Das letzte verursachte nur eine schnelle Gewichtszunahme…also kontraproduktiv, denn mehr Gewicht heißt auch größeres Rezidivrisiko und das ist ein absolutes No-Go. Also habe ich den Psychiater informiert, dass ich das Mittel absetze. Ich habe gar nicht lange gefragt, ob und wie, ich bin eine mündige, gut informierte, erwachsene Patientin … ich habe es einfach weggelassen und es hat funktioniert. Ich hatte keine Absetzsymptome, nur die Kilos verschwanden bald wieder – über deren Verlust bin ich sehr froh.

Die emotionalsten Momente des Jahres

Gedenksteine für eine Seebestattung

Die sind ganz schnell gefunden…und es zeigt sich in diesem Jahr besonders deutlich, wie nah Freude und Trauer bzw. Leben und Tod beieinander liegen.

Das zeigt sich am 1. Mai. Meine Oma stirbt 100jährig und, was ich erst Tage später erfahren soll, meine Tochter macht einen Schwangerschaftstest – positiv.
Was für eine Symbolkraft. Ein altes Leben geht und macht Platz für ein neues, junges.

Während wir dann Mitte Juli um dieses Baby und meine Tochter gebangt haben, weil sie sich mit dem Hantavirus infiziert hatte und für 1 Woche im Krankenhaus zum Teil sogar auf der Intensivstation war, lag mein Papa ebenfalls im Krankenhaus. Er starb just an dem Tag, als ein findiger Arzt fast wie in der Fernsehserie Dr. House darauf kam, dass es sich um das Hantavirus handeln muss und für das Baby keine Gefahr besteht (ein paar Tage später ging es auch meiner Tochter wieder deutlich besser, das Nierenversagen konnte abgewendet werden).
Wieder sehr bedeutsam.

Mein drittes emotionales Ereignis war am 23. Oktober als wir unseren neuen Mitbewohner abgeholt haben. Toby ist mein Herzenshund, er hat sich sehr schnell auf mich geprägt und ist ein Schätzchen (also meistens). Und eigentlich hat er ja auch einen tollen Job bei uns. Als Bewegungsmotivator und Achtsamkeitsexperte bekommt er als Gegenleistung Fresschen, Leckerchen, einen warmen Schlafplatz, Streicheleinheiten und viel Liebe. Für alle eine Win-Win-Situation – und außerdem wächst das Enkelchen mit Katzen (bei den Eltern) und Hund (bei uns Großeltern) auf. Besser geht gar nicht…

Das lief trotzdem anders als gedacht…

In meinem Post hierzu auf Instagram und Facebook hatte ich angefangen damit, dass ich dazu überhaupt erstmal gewusst haben müsste, was ich vorhabe in 2021.
Und eigentlich lief dann alles wie kurzfristig geplant, denn ich habe ja keine langfristigen Pläne gemacht.
Ja okay, irgendwie hatte ich mir schon vorgestellt, dass ich jeden Tag meditiere, Yoga mache, handarbeite, Neues lerne, Artikel schreibe (vielleicht auch etwas größenwahnsinnig ein Buch über meine Erfahrungen mit der Fatigue schreiben) und und und…
Was wurde daraus? Nicht viel, denn sehr oft fehlt mir die Kraft und Energie um diese tollen Dinge zu tun.
Tja, so is das eben… In den letzten Jahren hätte ich das noch als unmöglich und nervend empfunden.
Stattdessen übe ich mich immer mehr in Dankbarkeit für die Dinge, die eben gehen.
Was mir aber aufgefallen ist, dass ich während der ganzen Antragsgeschichte durch die Therapiezeiten, die Arzt- und Gutachtertermine und die Behördenkorrespondenz regelmäßig mehr blockiert habe und mir das auch etliches an Energie geraubt hat.
Und dann fängt die Fatigue plötzlich an doch mehr zu nerven als ein innerer Schweinehund.
Hinzu kommt irgendwie eine unterschwellige Angst, wenn ich mal gute Tage habe und etwas Schönes tun kann und sogar in Social Media davon poste. Klingt blöd. Ich weiß.
Trotzdem habe ich mich dann oft gefragt, wie das zusammen passt. Wie das bei Außenstehenden ankommt.
Gute Laune zu haben, schöne Dinge zu tun, glücklich zu sein, obwohl man ja immer sagt, dass man erschöpft ist und alles schwer fällt. Darf ich während meiner Arbeitsunfähigkeit glücklich sein? Solche dämlichen Gedanken waren es dann, die mich dazu gebracht haben, so gut wie nichts mehr zu posten, meinen Blog nicht zu beschreiben und auch die Inhalte meiner Webseite auf privat zu stellen. Bloß damit niemand auf die Idee kommt „ach die kann ja doch was leisten – Rente abgelehnt“. Als ob zufällig jemand von der Rentenversicherung genau nach meiner Webseite sucht und danach urteilt…
Jetzt zum Ende des Jahres hin, quasi mit Start in den Jahresrückblog habe ich dann den Mut gehabt, meine Seiten umzubenennen…Alle Seiten heißen jetzt wie ich und das ist dann doch auch irgendwie anders gelaufen als anfangs gedacht.
Und dieser Jahresrückblog2021 wird anders sein als gedacht.
Klar könnte ich mich darüber ärgern, ich hätte ja auch mehr Disziplin an die Tage legen können, auf Kosten meines Befindens und hätte dann fatiguemäßig kurz durchhalten und dann mordsmäßig erschöpft unterm Tisch gelegen. Neenee, das ist schon gut so wie es ist.

Ausgeknockt

Ich bin dankbar für diese Challenge. Wenn ich nach dem Stichtag noch was zu ergänzen habe, dann mach ich das vielleicht in einem zusätzlichen Artikel.

Was sonst so passierte…

So, damit komme ich erstmal zum Ende des eigentlichen Jahresrückblogs2021.
Aber was war sonst noch los? Fällt mir sonst noch was ein? Magst du noch ein paar Kleinigkeiten lesen?
Na dann…

– Unser Wohnwagen und Vorzelt haben ein festes Überdach bekommen und sind nun noch wetterfester. Allerdings haben sich nun zwei Lager unter den Dauercampern in der direkten Nachbarschaft gebildet. Die einen, die auf dem Campingplatz das bekommen wollen, wofür er eigentlich gedacht ist – Erholung und Ruhe im Erholungsgebiet und Luftkurort und die anderen, die denken, dass man unsolidarisch machen kann was man will, laut und ohne Rücksicht auf Regeln. Ich hoffe, dass sich das im nächsten Jahr ein bisschen regelt. Jedenfalls lasse ich mir von Party machenden, Alkohol saufenden Nachbarn nicht meine Wochenenden vermiesen. Und ich habe kein Problem damit, diejenigen direkt der Platzleitung zu melden oder um 22:05 Uhr den Sicherheitsdienst zu rufen. Da ist nämlich die Konversation mit dem Ameisenhaufen oder dem Holzstapel fruchtbarer, jedes gesuchte Gespräch hat das bereits gezeigt. Und sonntags morgens um halb neun reicht Nana Mouskouri mit „Guten Morgen Sonnenschein“ vom Handylautsprecher als Gegenattacke nicht aus.

Wetterfest

– Ich habe mich überreden lassen von Android auf iOS zu wechseln und will wieder zurück.
– Mit den Antidepressiva habe ich 5kg zugenommen und mit Hund danach 7kg wieder abgenommen. Und bin darüber sehr froh. Und vielleicht verschwinden ja im nächsten Jahr nach der Dominostein- und Lebkuchen-Zeit noch ein paar Gramm.
– Trotz „Training“ schaffe ich nur maximal 2km lange Spazier-Runden.

Spaziergang zum Kraftbaum

– Das Homeoffice ist für den Mann ein Segen, weil er nicht nach Frankfurt rein muss. Für mich ist es manchmal eine Herausforderung, weil ich mich natürlich kümmern und z.B. pünktlich das Mittagessen bereit haben möchte. Und weil ich manchmal meine Musik als Gefühlsverstärker einfach lauter haben möchte (ohne Kopfhörer). Und noch aus einigen anderen dämlichen Gründen, denn eigentlich finde ich es auch gut, dass mein Schatz hier ist.
– Als Berechtigte der vorletzten Prio-Gruppe durfte ich mich im Mai und Juli impfen lassen. Das war natürlich auch als Bezugsperson zu einer Schwangeren wichtig. Ich würde es immer wieder tun, bin auch zum Boostern schon angemeldet. Ich verstehe auch Bedenken von manchen Personen, nicht aber die querdenkenden Impfverweigerer, die sich aus Protest nicht impfen lassen und von Diktatur sprechen. Ich trage selbstverständlich Maske und weiß auch sonst wie ich mich und andere schützen kann. Deshalb meide ich Weihnachtsmärkte, Volksfeste, Shoppingtouren und andere Menschenansammlungen – wobei ich das eigentlich schon immer gehasst habe. Und weil ich weiß, dass eine sinnvolle Diskussion mit diesen Querdenker eh zu nichts führt und reine Zeitverschwendung ist, lasse ich sie sein, wie sie sind und wünsche ihnen, dass sie nicht schwer erkranken. Und damit genug über das C-Thema. Es wird uns weiter begleiten und nicht wie die Pocken schnell ausgerottet werden.
– Sportlich war zwar insgesamt nicht so viel los, aber ich habe mein Mini-Trampolin mit einem Handhaltegriff ausgestattet und HulaHoop macht zu „Maniac“ von Michael Sembello richtig viel Spaß.

Hüpfen macht den Kopf frei

– Das Thema „Aromatherapie“ habe ich für mich entdeckt. Düfte, tolle reine ätherische Öle, verschiedene Anwendungen usw…

die richtigen Düfte auch

– Die Rauhnächte werde ich auch dieses Jahr zelebrieren. Aus den letzten Rauhnächten, also quasi vom Anfang des Jahres 2021 habe ich den Zettel gelost, der mit „Anstrengendes loslassen und gelassen sein“ beschriftet war. Ich denke das ist auch für das kommende Jahr ein guter Plan…zusätzlich zu dem, was ich in den Rauhnächten 2021/2022 lose.

Meine Wünsche für 2022

Natürlich wünsche ich mir wie jede/r: Weltfrieden, Ende der Pandemie, volles Bankkonto usw….
Dir persönlich wünsche ich Gesundheit, Zufriedenheit, Dankbarkeit, Glück, Lachen, Erfolg und dass du in jeder Begebenheit das Positive und Schöne findest. Außerdem sollen sich alle deine Wünsche und Träume erfüllen.

Glück kann jeder immer brauchen

Für mich wünsche ich mir natürlich auch Gesundheit, ganz besonders für die kleine Maus und meine Tochter und überhaupt meiner ganzen Familie.
Dann wünsche ich mir, dass ich meine Fatigue öfters mal überreden kann, mehr zu schreiben – ich würde wahnsinnig gerne ein Buch schreiben und bis das soweit ist, schreibe ich wenigstens Blogartikel und Insta-Posts. Und vielleicht klappt es nächstes Jahr auch mal mit den Handarbeiten.
Für meine Webseite wünsche ich mir ein neues Design – hahahaaa, da muss ich wohl selbst ran.
Vielleicht ist nächstes Jahr auch mal wieder eine Woche Urlaub an der Nordsee drin – ein ganz großer Wunsch von mir.
Außerdem wünsche ich mir weiterhin eine angenehme Psychotherapie und hervorragende Lymphdrainage bei meiner Liebingsphysiotherapeutin.
Und so insgesamt wünsche ich mir Achtsamkeit, Meditation, Yoga, QiGong, Hobbys, gute Musik, gutes Essen, gute Gespräche, schöne Dinge, kostbare Kleinigkeiten und bedeutungsvolle Momente. Und was ich jetzt noch vergessen habe, wünsche ich mir auch…

Ich hoffe, du hattest auch etwas Freude beim Lesen. Ich hatte definitiv Spaß beim Schreiben.

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit. Vielleicht hast du ja jetzt ein bisschen Lust, zu erfahren, wie es 2022 weitergeht, ob ich meine Wünsche erfüllen kann und was es sicher demnächst Neues auf meiner Webseite gibt.
Dann freue ich mich, wenn du mir auf Instagram oder Facebook folgst. Vielleicht können wir uns auch weiter austauschen oder uns gegenseitig unterstützen.
Ob und wie du meinem Blog hier folgen kannst, habe ich gerade nicht auf dem Schirm. Aber über die anderen Kanäle würde ich dich quasi auf dem Laufenden halten.
Bis bald, deine

Dani